1 / 88

Einleitung in das Neue Testament

Einleitung in das Neue Testament. Vorlesung im Wintersemester 2008/09 von Thomas Söding. Ruhr-Universität Bochum Katholisch-Theologische Fakultät Lehrstuhl für Neues Testament. 1. Das NT – Der zweite Teil der Heiligen Schrift. 1.1 Die Komposition der christlichen Bibel.

donald
Télécharger la présentation

Einleitung in das Neue Testament

An Image/Link below is provided (as is) to download presentation Download Policy: Content on the Website is provided to you AS IS for your information and personal use and may not be sold / licensed / shared on other websites without getting consent from its author. Content is provided to you AS IS for your information and personal use only. Download presentation by click this link. While downloading, if for some reason you are not able to download a presentation, the publisher may have deleted the file from their server. During download, if you can't get a presentation, the file might be deleted by the publisher.

E N D

Presentation Transcript


  1. Einleitung in das Neue Testament Vorlesung im Wintersemester 2008/09 von Thomas Söding Ruhr-Universität BochumKatholisch-Theologische FakultätLehrstuhl für Neues Testament

  2. 1. Das NT – Der zweite Teil der Heiligen Schrift Söding, Einleitung in das Neue Testament

  3. 1.1 Die Komposition der christlichen Bibel „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde …“Gen 1,1 „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde …“ Offb 21,1 „Im Anfang war das Wort …“Joh 1,1 Söding, Einleitung in das Neue Testament

  4. „Siehe, es war sehr gut.“ Gen 1,31 „Siehe, ich mache alles neu.“Offb 21,5 „Er hat alles gut gemacht.“Mk 7,37 „Neuer Wein in neue Schläuche“Mk 2,22 1.1 Die Komposition der christlichen Bibel Söding, Einleitung in das Neue Testament

  5. 1.2 Das AT als Vorgabe des NT • Mt 5,17„Glaubt nicht, dass ich gekommen bin, Gesetz und Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern z erfüllen.“ • 2Tim 3,16f.„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zur Lehre, zur Beweisführung, zur Zurechtweisung und zur Erziehung in Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes gerüstet sei, zu jedem guten Werk bereit.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  6. 1.2 Das AT als Vorgabe des NT • Gal 3,16„Abraham ist die Verheißung gesagt worden und seinem Nachkommen. Es heißt nicht: ‚und seinen Nachkommen‘, wie von vielen, sondern: ‚und seinem Nachkommen‘, das ist Christus.“ • Gal 4,24„Das ist allegorisch verstehen: Die beiden Frauen bedeuten zwei Bundesschlüsse.“ • 1Kor 10,4„Sie allen tranken denselben geistlichen Trank, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, das ist Christus.“Röm 5,14„Adam ist Typ des Kommenden.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  7. Gregor von Nazianz (ca. 370) Evangelien Apostelgeschichte ApostelbriefePaulusJakobusPetrusJohannesJudas Athanasius (367) Evangelien Apostelgeschichte Katholische BriefeJakobus – Petrus – Johannes - Judas (?) Paulusbriefe Johannesoffenbarung 1.3 Die Architektur des NT Söding, Einleitung in das Neue Testament

  8. Vinzenz von Lérins (5. Jh. n. Chr.) „In eben jener katholischen Kirche selbst ist mit größter Sorgfalt dafür zu sorgen, dass wir halten, was überall, was immer, was von allen geglaubt wurde. Denn das ist wirklich und wahrhaft katholisch, was, wie der Name und Grund der Sache erklären, alle insgesamt umfasst. Katholizität Orthodoxie Apostolizität 1.4 Kriterien der Kanonisierung Söding, Einleitung in das Neue Testament

  9. 2. Die Evangelien • Mk 1,14f.„Nach der Auslieferung des Johannes kam Jesus nach Galiläa und verkündete das Evangelium Gottes:‚Erfüllt ist die Zeit, nahegekommen die Gottesherrschaft. Kehrt um und glaubt an das Evangelium‘.“ • 1Kor 15,1-5„1Ich erkläre euch, Brüder, das Evangelium, das ich euch verkündet habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr Stand gewonnen habt, 2durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr das Wort, das ich euch verkündet habe, festhaltet, ihr wäret denn umsonst zum Glauben gekommen. 3Denn überliefert habe ich euch als erstes, was auch ich empfangen habe: Christus starb für unsre Sünden nach den Schriften4und ward begrabenund wurde auferweckt am dritten Tage nach den Schriften5und erschien dem Kephas, dann den Zwölfen.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  10. 2. Die Evangelien • Die Inschrift von Priene„Da die Vorsehung, die alles in unserem Leben ordnet, Eifer und Ehrgeiz beweisend, das Beste für unser Leben bestimmte, sandte sie Augustus, den sie zum Heil der Menschen mit Würde erfüllte, als Heiland für uns und unsere Nachkommen, der den Kriegen ein Ende macht und alles in Ordnung bringt. Und da der Kaiser, auf Erden erschienen, die Hoffnung aller, die auf sie gebaut haben, übertraf, weil er nicht nur alle Wohltäter, die vor ihm waren, überragt, sondern auch der Nachwelt keine Aussicht hinterlässt, ihn zu übertreffen, war der Geburtstag des Gottes für die Welt der Anfang aller Dinge, die um seinetwillen Gute Nachrichten (Evangelien) sind.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  11. Jes 61,1f. Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung, 2damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe, einen Tag der Vergeltung unseres Gottes, damit ich alle Trauernden tröste, Lk 4,1818Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze 19und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe Lk 4,21Heute hat sich dieses Schriftwort in euren Ohren erfüllt. 2. Die Evangelien Söding, Einleitung in das Neue Testament

  12. Jes 52,7Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König. Röm 10,15Wie soll aber jemand verkündigen, wenn er nicht gesandt ist? Darum heißt es in der Schrift: Wie sind die Freudenboten willkommen, die Gutes verkündigen! 2. Die Evangelien Söding, Einleitung in das Neue Testament

  13. 2. Die Evangelien • Mk 1,1Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes • Mt 1,1Buch der Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams • Lk 1,1Nachdem es schon viele unternommen haben, eine Erzählung anzuordnen über die Ereignisse, die unter uns sich erfüllt haben, … Söding, Einleitung in das Neue Testament

  14. 2. Die Evangelien • Joh 14,26„Der Beistand (Paraklet) aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen send wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ • Joh 2,11„ Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte.“ • Joh 19,35„Und der es gesehen hat, hat es bezeugt, und wahr ist sein Zeugnis, und jener weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt.“ • Joh 21,24„Dies ist der Jünger, der das bezeugt und es hat schreiben lassen, und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  15. Mk 14,9„Amen, ich sage euch: Wo immer das Evangelium verkündet wird auf der ganzen Welt, wird man auch erzählen, was sie getan hat: ihr zum Gedächtnis.“ Mt 26,13Amen, ich sage euch: Wo immer dieses Evangelium verkündet wird auf der ganzen Welt, wird man auch erzählen, was sie getan hat: ihr zum Gedächtnis.“ 2. Die Evangelien Söding, Einleitung in das Neue Testament

  16. 2. Die Evangelien • Lk 2,19„Maria aber bewahrte alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.“ • Lk 2,51„Seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  17. 2.1 Jesus im Spiegel der Evangelien • Josephus, Jüdische Altertümer XVIII 3,3(„Testimonium Flavianum“) „Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Denn er war der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebendig, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorherverkündigt hatten. Bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen fort, die sich nach ihm nennen, Söding, Einleitung in das Neue Testament

  18. 2.1 Jesus im Spiegel der Evangelien • Tacitus, annales 15,44 (110-120 n. Chr.)„Daher schob Nero, um dem Gerede ein Ende zu machen, andere als Schuldige vor und belegte sie mit den ausgesuchtesten Strafen, die, wegen ihrer Schandtaten verhasst, vom Volk ‚Chrestianer‘ genannt wurden. Der Mann, von dem sich dieser Name ableitet, Christus, war unter der Herrschaft des Tiberius auf Veranlassung des Prokurators Pontius Pilatus hingerichtet worden (Christus Tiberio imperiante per procuratorem Pontium Pilatum supplicio adfectus erat); doch für den Augenblick unterdrückt, brach der verhängnisvolle Aberglaube schnell wieder aus, nicht nur in Judäa, dem Ursprungsland dieses Übels, sondern auch in Rom, wo aus der ganzen Welt alle Greuel und Scheußlichkeiten zusammenkommen und gefeiert werden.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  19. 2.1 Jesus im Spiegel der Evangelien • Sueton, Claudius XXV (um 120)„Die Juden vertrieb er aus Rom, weil sie, von Chrestus aufgehetzt, fortwährend Unruhe stifteten.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  20. Lk 1,1-4„Da es schon vielen unternommen haben, eine Erzählung abzufassen über die Ereignisse, die unter uns sich erfüllt haben, wie sie uns die überlieferten, die Augenzeugen und Diener des Wortes geworden waren, schien es auch mir gut, allem von Anfang an genau nachzugehen, um es dir richtig aufschreiben, lieber Theophilus, damit du die Zuverlässigkeit der Worte erkennst, n denen du unterwiesen bist.“ Joh 20,30f.„Noch viele andere Zeichen hat Jesus gesetzt, die nicht in diesem Buch aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes und damit die Glaubenden das Leben haben in seinem Namen.“ 2.1 Jesus im Spiegel der Evangelien Söding, Einleitung in das Neue Testament

  21. 2.2 Kanonisch und apokryph • Irenäus von Lyon, Adversus haereses III 11,8f. „Wie es vier Winde und vier Himmelsrichtungen gibt, so muss es auch vier Evangelien geben.“ • Origenes, Lukashomilie I (nach Hieronymus)„Die Kirche besitzt vier Evangelien, die Häresie viele.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  22. 2.2 Kanonisch und apokryph • Thomasevangelium, Logion 1 „Dies sind die geheimen Worte, die Jesus, der Lebendige sagte, und die Didymus Judas Thomas aufgeschrieben hat.Und er sagte: ‚Wer die Interpretation dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken.‘“ NHC II,2 p. 32,10 Schneemelcher, Apokryphen I 98 Söding, Einleitung in das Neue Testament

  23. 2.2 Kanonisch und apokryph • Hebräerevangelium„Es geschah aber, als der Herr aus dem Wasser heraufgestiegen war, stieg die ganze Quelle des Heiligen Geistes auf ihn herab und ruhte auf ihm und sprach zu ihm: „Mein Sohn, in allen Propheten erwartete ich dich, dass du kämest und ich in dir ruhte. Denn du bist meine Ruhe, du bist mein erstgeborener Sohn, der du herrschest in Ewigkeit.“ (nach Hieronymus, Jesaja-Kommentar IV zu Jes 11,2) Söding, Einleitung in das Neue Testament

  24. 2.2 Kanonisch und apokryph • Joh 18,20„Ich habe öffentlich vor der Welt gesprochen,und allezeit habe ich gelehrt in der Synagoge und im Tempel, wo alle Juden zusammenkommen,und im Geheimen habe ich nichts gelehrt.“ • Mk 4,33f.„In vielen solchen Gleichnissen lehrte er sie, wie sie es verstehen konnten und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen; allein aber legte er seinen Jüngern alles aus.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  25. 2.3 Synoptische Frage Mündliche Überlieferung Redenquelle Sondergut Markus-evangelium Sondergut Lukasevangelium Matthäusevangelium Söding, Einleitung in das Neue Testament

  26. 2.4 Die johanneische Frage Markus Matthäus Lukas Johannes Söding, Einleitung in das Neue Testament

  27. 2.5 Das Markusevangelium • ÜberschriftEvangelium nach Markus • Mk 1,1„Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes“ • 1Petr 5,13„Es grüßen euch die Mitauserwählten in Babylon und mein Sohn Markus.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  28. 2.5 Das Markusevangelium • Mk 7,1-5 (EÜ)Die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, hielten sich bei Jesus auf. 2 Sie sahen, daß einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen aßen. 3 Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben, wie es die Überlieferung der Alten vorschreibt. 4 Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln. 5 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen? Söding, Einleitung in das Neue Testament

  29. 2.5 Das Markusevangelium • Mk 13,1-5.14 (EÜ)1 Als Jesus den Tempel verließ, sagte einer von seinen Jüngern zu ihm: Meister, sieh, was für Steine und was für Bauten! 2 Jesus sagte zu ihm: Siehst du diese großen Bauten? Kein Stein wird auf dem andern bleiben, alles wird niedergerissen. 3 Und als er auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, fragten ihn Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas, die mit ihm allein waren: 4 Sag uns, wann wird das geschehen, und an welchem Zeichen wird man erkennen, daß das Ende von all dem bevorsteht? 5 Jesus sagte zu ihnen: Gebt acht, daß euch niemand irreführt! …14 Wenn ihr aber den unheilvollen Greuel an dem Ort seht, wo er nicht stehen darf - der Leser begreife -, dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen; Söding, Einleitung in das Neue Testament

  30. Mk 14,34ff. (EÜ) 33 Und er nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff ihn Furcht und Angst, 34 und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht! 35 Und er ging ein Stück weiter, warf sich auf die Erde nieder und betete, daß die Stunde, wenn möglich, an ihm vorübergehe. 36 Er sprach: Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst (soll geschehen). Mk 1,27f. (EÜ)27 Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. 28 Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa. 2.5 Das Markusevangelium Söding, Einleitung in das Neue Testament

  31. 2.5 Das Markusevangelium • Mk 1,11„Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.“ • Mk 9,7„Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ • Mk 15,39„Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  32. 2.5 Das Markusevangelium • Mk 1,15„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ • Mk 1,17„Kommt, mir nach, ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ • Mk 8,34„Wer wir nachfolgen will, verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  33. 2.6 Das Matthäusevangelium Miniatur, 1235-40, Pergament, 33,5 cm x 25 cm Städtische Sammlung, Rathaus Golsar Söding, Einleitung in das Neue Testament

  34. 2.6 Das Matthäusevangelium Söding, Einleitung in das Neue Testament

  35. 2.6 Das Matthäusevangelium Die Reden Jesu im Matthäusevangelium • Mt 5-7 Bergpredigt Jüngerschaft • Mt 10 Aussendung Mission • Mt 13 Gleichnisse Reaktionen • Mt 18 Bruderschaft Miteinander • Mt 23-25 Endzeit Hoffnung Söding, Einleitung in das Neue Testament

  36. 2.6 Das Matthäusevangelium • Mt 1,1„Buch der Geschichte Jesu Christi,des Sohnes Davids,des Sohnes Abrahams.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  37. Mt 10,5f.„Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: ‚Geht nicht auf den Weg zu den Heiden und geht nicht in die Stadt der Samariter, geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel, geht hin und verkündet: Das Reich der Himmel ist nahegekommen.‘“ Mt 28,19f.„Geht alsound macht alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistesund sie lehrt, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ 2.6 Das Matthäusevangelium Söding, Einleitung in das Neue Testament

  38. Mt 2,2323An einem Sabbat ging er durch die Kornfelder, und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab. 24 Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat verboten. 25 Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten -26 wie er zur Zeit des Hohenpriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab? 27 Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat. 28 Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat. Mt 12,1-21In jener Zeit ging Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen deshalb Ähren ab und aßen davon. 2 Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist. 3 Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren - 4 wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die heiligen Brote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften? 5 Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, daß am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen? 6 Ich sage euch: Hier ist einer, der größer ist als der Tempel. 7 Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt; (Hos 6,6) 8 denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat. 2.6 Das Matthäusevangelium Söding, Einleitung in das Neue Testament

  39. 2.8. Das Johannesevangelium • Joh 21,24„Dies ist der Jünger, der das bezeugt und es hat aufschreiben lassen, und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.“ • Joh 19,35„Und der es gesehen hat, hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und jener weiß, dass er die Wahrheit sagt.“ Hieronymus Bosch1480-1485, Öl auf Eiche, 74,7 x 61 cm, Musées Royaux de Beaux-Arts, Bruxelles Söding, Einleitung in das Neue Testament

  40. 2.8 Das Johannesevangelium Söding, Einleitung in das Neue Testament

  41. 2.8. Das Johannesevangelium • Joh 18,37„Du sagst, dass ich ein König bin, denn dazu bin ich geboren und in die Welt gekommen, um die Wahrheit zu bezeugen.“ Papyrus 52 (um 120)John Rylands Library ManchesterJoh 18,31-33 [Ansicht].37-38 [Rückseite] Söding, Einleitung in das Neue Testament

  42. 2.8 Das Johannesevangelium • Joh 20,30f.„Noch viele andere Zeichen hat Jesus gesetzt, die nicht in diesem Buch aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes und damit die Glaubenden das Leben haben in seinem Namen.“ • Joh 14,31 – Joh 18,1„Steht auf, lasst uns gehen!“ Und nachdem er dies seinen Jüngern gesagt hatte, ging er hinaus auf die andere Seite des Baches Kidron; dort war ein Garten, in den er mit seinen Jüngern ging. Söding, Einleitung in das Neue Testament

  43. 4. Die Briefe der Apostel • Gal 2,9„Als sie die mir (Paulus) gegebene Gnade sahen,reichten Jakobus und Kephas und Johannes,die als Säulen gelten, mir und Barnabas die Rechte der Gemeinschaft.“ Söding, Einleitung in das Neue Testament

  44. Röm 1,7„allen, die in Rom sind, den Geliebten Gottes, berufenen Heiligen“ 1Kor 1,2„der Ekklesia Gottes in Korinth, den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen mit allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, ihrem und unsrem. 2Koe 1,2der Ekklesia Gottes in Korinth, mit allen Heiligen in ganz Achaia. Gal 1,2den Gemeinden Galatiens Phil 1,2allen Heiligen in Philippi samt den Episkopen und Diakonen 1Thess 1,1der Ekklesia der Thessalonicher Phlm 1dem lieben Philemon, unserem Mitarbeiter, und Aphia, der Schwester, und Archippus, unserem Mitstreiter, und der Ekklesia in deinem Haus. Jak 1,1„an die zwölf Stämme in der Diaspora“ 1Petr 1,1 „an die Auserwählten, die Fremdlinge der Diaspora von Pontus, Galatien, Kappadokien, Asien und Bithynien“ 2Petr 1,1„denen, die denselben Glauben wie wir empfangen haben durch die Gerechtigkeit, die unser Gott gibt und der Retter Jesus Christus“ Jud 1 „an die Berufenen, die von Gott, dem Vater Geliebten und von Jesus Christus Gehaltenen“ 2Joh 1 „an die auserwählte Herrin und ihre Kinder“ 4.1 Paulinische und Katholische Briefe Söding, Einleitung in das Neue Testament

  45. 4.2 Paulusbriefe Minuskel 676, Pergament, 13. Jh. 19,6 x 15 cm, p. 250 Bibelmuseum Münster Söding, Einleitung in das Neue Testament

  46. superscripto adsprictio salutatio Die Apostel und die Ältesten, die Brüder, den Brüdern in Antiochia, in Syrien und Zilizien aus den Heiden, seid gegrüßt. Apg 15,23 4.3 Die Form der Briefe im NT Das Aposteldekret- hellenistische Form Söding, Einleitung in das Neue Testament

  47. superscripto adscriptio salutatio Paulus, Silvanus und Timotheus an die Kirche der Thessalonicher in Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus: Gnade sei mit euch und Friede 1Thess 1,1 4.3 Die Form der Briefe im NT PräskriptJüdische Form Söding, Einleitung in das Neue Testament

  48. superscripto adscriptio salutatio 1Paulus, Knecht Jesu Christi, berufener Apostel, auserwählt fürs Evangelium Gottes, 2das er angekündigt hat durch seine Propheten in den Heiligen Schriften. 3 von seinem Sohn, geboren aus dem Samen Davids dem Fleische nach, 4erwiesen als Sohn Gottes in Macht dem Geist der Heiligkeit nach durch die Auferstehung von den Toten, Jesu Christi, unseres Herrn, 5durch den wir Gnade und Apostelamt empfangen haben, um für seinen Namen alle Völker zum Gehorsam des Glaubens zu führen, 6zu denen auch ihr gehört, die ihr berufen seid von Jesus Christus. 7an euch alle in Rom, die von Gott Geliebten, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Röm 1,1-7 4.3 Die Form der Briefe im NT Söding, Einleitung in das Neue Testament

  49. 1Thess 1,2 1Kor 1,4 Phlm 4 Phil 1,2 Röm 1,8 Gal 1,6 Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken Ich danke Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde Ich danke meinem Gott jedesmal, wenn ich in meinen Gebeten an dich denke Ich danke meinem Gott jedesmal, wenn ich an euch denke Zunächst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle Ich wundere mich, … 4.3 Die Form der Briefe im NT Paulinische Prooemien Söding, Einleitung in das Neue Testament

  50. 4.3 Die Form der Briefe im NT Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen 2Kor 13,13 Postskript Söding, Einleitung in das Neue Testament

More Related