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Grammatiktheorie und Grammatikographie

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  1. Grammatiktheorie und Grammatikographie Sitzung am 26.10.2009

  2. Kurze Wiederholung… Nachbereitung der vergangenen Sitzung

  3. WISSENSCHAFTSGESCHICHTE • Die Geschichte des Grammatik-Begriffs und der Wandel von Grammatik-Modellen

  4. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen Wissenschaftsgeschichte

  5. Der moderne linguistische Grammatik-Begriff • Unter Grammatik versteht man in der Linguistik jede Form einer systematischen Sprachbeschreibung. • Im engeren Sinne besteht die Grammatik aus • als Formenlehre von Wörtern (Morphologie) und • Sätzen (Syntax).

  6. Grammatik – ein historischer Überblick • Die Etymologie des Grammatikbegriffs: • Gr. τέχνη γραμματική, technē grammatikē „Kunst des Lesens und Schreibens“, von γράμμα, gramma, „Geschriebenes, Buchstabe“; • Grammatik = Schriftsprache • Die Schrift konserviert sprachliche Äußerungen aus früheren Zeiten, die ab einem gewissen Zeitpunkt einer philologischen Interpretation bedürfen • Sprache kann beobachtet werden • Entstehung einer Norm

  7. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Grammatik • = Interpretation von Texten • = Kenntnisse, die hierzu notwendig sind

  8. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen Das Lehrbuch Technegrammatike, ist das älteste seiner Art und im Prinzip die Grundlage aller europäischen Grammatiken • DIONYSIOS THRAX (2. Jh. v. Chr.) [it. Dionisio Trace] • Die Grammatik im Sinne von Philologie • Die Aufgaben des Grammatikers • Lesen eines Textes in der richtigen Aussprache • Erklärung von rhetorischen Figuren • Bedeutungsanalyse schwieriger Wörter und Redewendungen • Etymologische Worterklärungen • Formenlehre • Echtheitskritik und literarische Wertung

  9. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Die kulturelle Einordnung der Grammatik von Dionysios Thrax • Thrax war Schüler von Aristarchos von Samothrake (dessen Schriften nicht erhalten sind) • Aristarchos war Direktor der Bibliothek von Alexandria • Aristarchs Hauptbeschäftigung galt der Grammatik und insbesondere der Literatur- und Textkritik. • Er leitete die Richtlinien seiner Textkritik aus den Texten Homers ab, den ältesten überlieferten Texten der griechischen Literatur.

  10. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Alexandrinische Textkritik (= Grammatik oder Philologie) • Niedergang der alexandrinischen Poesie • Aufstieg der alexandrinischen Grammatik • Aristarchos von Samothrake bemühte sich um die Rekonstruktion des Sprachgebrauchs Homers

  11. EXKURS Griechische Grammatikographie im 2. Jh. V.Chr. Italienische Grammatikographie um 1500 • Aristarchos • Orientierung an der alten Dichtersprache • Vorbild HOMER • Pietro Bembo • Orientierung an der Dichtersprache des 14. Jhs. • Vorbilder BOCCACIO, PETRARCA

  12. ENDE DES EXKURSES

  13. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Im Umfeld der Bibliothex von Alexandria verfasste Dionysios Thrax seine Elementargrammatik, in der auch eine Definition des Grammatikbegriffs enthalten ist • „Grammatik ist das praktische Studium der Sprache, wie sie gewöhnlich von Poeten und Schriftstellern verwendet wird“

  14. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Dionysios Thrax unterscheidet insgesamt acht Wortarten • Nomen (einschl. Adjektiv) [ónoma] • Verb [rhema] • Partizip [metoché] • Artikel [árthron] • Pronomen [antonymia] • Präposition [próthesis] • Adverb [epírhema] • Konjunktion [syndesmos] Flektierbare Wortarten Nicht flektierbare Wortarten

  15. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Schwachstelle der Grammatike Techne • Keine Behandlung der Syntaxg • Diese Lücke wurde von Apollonios Dyskolos (it. Apollonio Discolo) gefüllt • Er lebte im 2. Jahrhundert n. Chr. in Alexandria und verfasste als erster ein Werk über Syntax, das die Techne grammatike des Dionysios Thrax ergänzte.

  16. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Vier erhaltene Bücher • Περὶ συντάξεως τοῦ λόγου μερῶν (La costruzione del discorso), • Περὶ ἀντωνομίας (I pronomi); • Περὶ συνδέσμων (Le congiunzioni); • Περὶ ἐπιρρημάτων (Gli avverbi).

  17. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Kontroverse zwischen Analogisten und Anomalisten(bis zum 1. Jh. v.Chr.) • Krates von Mallosvs. Aristarchos von Samothrake • Die Analogisten(insbes. in Alexandria) • In der Sprache gibt es Harmonie, Symmetrie und Logik wie in der Natur • Der Reichtum sprachlicher Formen lässt sich auf Normen und Systeme zurückführen • Analogieprinzip als Rechtfertigung sprachnormierender Eingriffe in die Sprache • Beseitigung abweichender Formen im Flexionssystem

  18. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Kontroverse zwischen Analogisten und Anomalisten (bis zum 1. Jh. v.Chr.) • Die Anomalisten • In der Sprache gibt es keine durchgehende Ratio • In der Sprache gibt es keine geschlossenen Systemordnungen • Besonderheiten und und Zufälligkeiten gehören zur Sprache

  19. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Die Kontroverse zwischen Anomalisten und Analogisten hat sich als fruchtbar für die Erforschung der Grammatik erwiesen • Anhäufung eines umfassenden grammatischen Wissens • Die Analogisten mussten lernen, dass die grammatische Ordnung der Sprache ein historisch gewachsenes Gebilde ist, in dem Systemordnungen unterschiedlichen Typs und unterschiedlicher Zeiten ineinander verwachsen sind. • Alle Versuche, diese Ordnung als ein logisch kohärentes System darzustellen, mussten daher scheitern.

  20. Der Grammatik-Begriff bei den Griechen • Ergebnis der Kontroverse • Die Anomalisten mussten erkennen, dass die grammatische Ordnung einer Sprache dennoch kein Konglomerat zufälliger Konventionen ist, sondern ein Strukturgebilde, das einenm immanenten Zwang zur Systematisierung ausgesetzt ist, weil es sonst nicht mehr durchschaubar ist. • Viele grammatische Widersprüchlichkeiten lösen sich auf, wenn man die Entwicklung der grammatischen Systemordnungen in seine Betrachtungen einbezieht.

  21. Die lateinische grammatikographie (I) - Antike Wissenschaftsgeschichte

  22. Von der griechischen zur lateinischen Grammatikographie Übertragung der griechischen Diskussion auf die lateinische Sprache Analogisten Caesar Scipio Varro Anomalisten Cicero Horaz Quintilian • Die kulturhistorische Einordnung des Analogie-Anomalie-Streits • Streit über die korrekte Sprache • Welches Kriterium entscheidet über die Richtigkeit der Sprache? • Norm- (Analogisten) vs. Usus-Orientierung (Anomalisten)

  23. Die lateinische Grammatikographie • Die von Dionysios Thrax für das Griechische festgelegten Kategorien wurden von den römischen Sprachgelehrten auf das Lateinische übertragen.

  24. Die lateinische Grammatikographie • Terentius Varro, De lingua Latina (ein Höhepunkt antiker lateinischer Sprachtheorie) bestand aus drei Hauptteilen • Etymologie • Morphologie • Syntax • Der Syntaxteil ist verloren gegangen, aber aus einem erhalten gebliebenen Fragment ist erkennbar, dass Syntax für Varro offenbar das gleiche bedeutete wie für die Stoiker, nämlich Aussagenlogik. • Es sind jedoch nur die Bücher über etymologische Praxis und morphologische Theorie erhalten Vgl. http://www.thelatinlibrary.com/varro.html

  25. Die lateinische Grammatikographie • Erhaltene Teile von De lingualatina(6 „Bücher“ von insgesamt 25) • Liber V [Etymologie] • Liber VI [Etym.] • Liber VII [Etym./Dichtersprache: „Difficiliasuntexplicatupoetarumvocabula.“] • Liber VIII [Declinatio = Morphologie: „QuaeDicanturCur Non Sit Analogia”] • Liber IX [Decl.] • Liber X [Decl.] • Fragmenta Auseinandersetzung mit der Analogie- und Anomalie-Problematik http://www.thelatinlibrary.com/varro.html

  26. Die lateinische Grammatikographie • Die rekonstruierte Struktur von De lingua latina • Buch I: *Einleitung • 1. Hexade • Buch II-IV : [*theoretische Erörterung der Etymologie] • Buch V-VII: historisch-exemplarische Erörterung der Etymologie • 2. Hexade • Buch VIII-X: theoretische Erörterung der „Declinatio“ • Buch XI-XIII : [*historisch-exemplarische Erörterung der „Declinatio“]

  27. Die lateinische Grammatikographie • Die rekonstruierte Struktur von De lingua latina • 3. Hexade • Buch XIV-XVI : [*theoretische Erörterung der Syntax] • Buch XVII-XIX: *[historisch-exemplarische Erörterung der Syntax] • 4. Hexade • Buch XX-XXII: *[historisch-exemplarische Erörterung der Syntax] • Buch XI-XIII : [*historisch-exemplarische Erörterung der Syntax]

  28. Die lateinische Grammatikographie • Terentius Varro (116-27 v.Chr.) • De lingualatina(ein Höhepunkt antiker lateinischer Sprachtheorie) • Orientierung an der Mathematik • Der zentrale Begriff (10. Buch) lautet DECLINATIO (jedoch nicht im heute üblichen Sinne von Deklination, sondern in Bezug auf jede morphologische Variation von Wörtern)

  29. Die lateinische Grammatikographie Terentius Varro, De lingua latina Systematisierung von Wortbildungsprozessen Unterscheidung zwischen declinatio voluntaria (= Derivation) und declinatio naturalis (= Flexion) Die Declinatio voluntaria: verläuft meist anormal Die Declinatio naturalis: folgt der Analogie

  30. Die lateinische Grammatikographie • Es gibt – wie gesagt – zwei Arten von morphologischer Variation (declinatio) • Wörter ändern ihre Form durch die arbiträre voluntasdes Sprechers, oder die systematische natura der Sprache • Die Declinatiovoluntariaentspricht der heutigen Derivationsmorphologie • Die Declinationaturalisentspricht der heutigen Flexionsmorphologie • Varro ist der erste Grammatiker, der eine solche Unterscheidung vornimmt

  31. Die lateinische Grammatikographie • Für Varro gibt es auf der Ebene der declinationaturalis nur zwei Kriterien zur Bestimmung der linguistischen Ähnlichkeit oder similitudo: • figura oder vox, d.h. die phonologische Form (Laut oder Schrift) • materiaoderres, d.h. die grammatische Substanz, z.B. Kasus, Tempus etc. • Damit Wörter legitimerweise verglichen und klassifiziert werden können, müssen sie eine Analogie (analogia) aufweisen, die "zweifach und vollendet" ist, (duplex et perfecta)

  32. Die lateinische Grammatikographie • Varro als Vermittler von analogistischer und anomalistischer Lehre • Gemäßigte Position des Analogismus • Die Flexion wird als naturgegebene, analogische Beugung von morphologisch veränderbaren Wörtern dargestellt • Unregelmäßige Flexion wird von Varro bekämpft • Einsatz einer radikal morphologischen Systematik bei den Wortarten (partesorationis) unter Umgehung semantischer oder funktionaler Bestimmungen

  33. Die lateinische Grammatikographie • DE LINGUA LATINA LIBER X • „ In verborum declinationibus disciplina loquendi dissimilitudinem an similitudinem sequi deberet, multi quaesierunt. Cum ab his ratio quae ab similitudine oriretur vocaretur analogia, reliqua pars appellaretur anomalia…“ http://www.thelatinlibrary.com/varro.ll10.html

  34. Die lateinische Grammatikographie • Varro • Verbum (Wort) • genus sterile (unveränderlich) • genusfecundum(veränderlich) • Verteilung von flektierten Wörtern auf vier Klassen, wobei nur 2 Kriterien ausschlaggebend sind: • Tempus und Kasus • Wörter mit Kasus- und Zeitmarkierung (Partizipien) • Wörter ohne Kasus- und Zeitmarkierung (Adverbien) • Nur zeitmarkierte Wörter (Verben) • Nur kasusmarkierte Wörter (Substantive und Adjektive)

  35. Die lateinische Grammatikographie • Zur Erklärung seiner Konzeption von grammatischer Analogie verwendet Varro eine Reihe arithmetischer Proportionen. • Gleich deklinierte Nomina gleichen einer disjunkten Proportion – rex:regis :: lex:legis (wie 1:2 :: 10:20) • Gleich konjugierte Verben entsprechen einer konjunkten Proportion – legebam:lego::lego:legam (1:2::2:4), denn Präteritum verhält sich zu Präsens wie Präsens zu Futur • Varro ist der einzige antike Sprachforscher, der abstrakte Modelle formuliert hat.

  36. Von der Spätantike zum Mittelalter Die lateinische Grammatikographie (II)

  37. Die lateinische Grammatikographie • In der Spätantike verengte sich der Grammatikbegriff dann zunehmend auf die Beschreibung und normative Festschreibung des klassischen lateinischen Sprachsystems, insbesondere durch • Aelius Donatus und • Priscianus Caesariensis

  38. Die lateinische Grammatikographie Inhalt der Ars minor De Nomine De Pronomine De Verbo De Adverbio De Participio De Coniunctione De Praepositione De Interiectione • AeliusDonatus(4. Jh. n.Chr.) war der einflussreichste römische Grammatiker des 4. Jahrhunderts. • Er schrieb zwei Grammatiken • Die Ars minor, die nur die Wortarten behandelt und als Dialog abgefasst ist zwischen dem Lehrer, der Fragen stellt und dem Schüler, der sie beantwortet • Die Ars maior, die auch eine kurze Phonologie enthält und Aspekte des korrekten und unkorrekten Lateins behandelt.

  39. Die lateinische Grammatikographie • Beispiel  • De Nomine • Nomen quid est? Pars orationis cum casu corpus aut rem proprie communiterve significans Nomini quot accidunt? Sex. Quae? Qualitas conparatio genus numerus figura casus[…].

  40. Die lateinische Grammatikographie • Priscian (6. Jh. n.Chr.) stellt gleichzeitig den Höhepunkt und das Ende der Römischen Grammatikographie dar • Er sammelte und systematisierte die Ergebnisse jahrhundertelanger grammatischer Forschung in der römischen Welt • Priscian wurde einer der einflussreichsten Grammatiker überhaupt und ein Großteil der Grammatikographie des Mittelalters basierte auf seinen Arbeiten.

  41. Die lateinische Grammatikographie • Priscians Hauptwerk, die Institutionesgrammaticae (in 18 Büchern), geht weit über das hinaus, was andere römische Grammatiker je erstrebt oder erreicht hatten. • Der syntaktische Teil dieses Werkes ist von den Arbeiten des führenden Alexandrinischen Grammatikers ApolloniusDyscolus beeinflusst, dem einzigen griechischen Grammatiker, der über Syntax geschrieben hatte.

  42. Die lateinische Grammatikographie • Priscians Behandlung der lateinischen Morphologie gehört zu den gründlichsten und bestdokumentierten morphologischen Beschreibungen überhaupt • Seine Regeln zur Ableitung von Wortformen innerhalb eines Flexions-Paradigmas sind auch heute noch von theoretischem Interesse • Priscian arbeitet mit einem System von Regelketten, wobei er mit einer Grundform beginnt (z.B. Nominativ), daraus eine andere ableitet (z.B. Genitiv), die ihrerseits die Basis für eine weitere bildet (z.B. Dativ), usw.

  43. Die lateinische Grammatikographie • Priscians letzte beiden Bücher (PriscianusMinor) behandeln die Syntax. • Sie bilden die Grundlage für spätere syntaktische Untersuchungen im Mittelalter. • Kein anderes erhalten gebliebenes Werk eines römischen Sprachforschers ist der Syntax gewidmet. • Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Kapitel einiger Grammatiken über syntaktische Fehler (soloecismus) viele interessante Beobachtungen über die Syntax enthalten.

  44. Die lateinische Grammatikographie • Die Institutionesgrammaticaebestimmten die Grammatikographie über Jahrhunderte hinweg. • Es wurden acht grammatische Kategorien unterschieden, und zwar • Nomen, • Pronomen, • Verb, • Adverb, • Partizip, • Koniunktion, • Präposition und • Interjektion: • Ziel war die Anleitung zur korrekten Anwendung der Sprache.

  45. Von der Muttersprache Latein zur Fremdsprache Latein Die Rolle der lateinischen Grammatikographie nach der Ausgliederung der romanischen Sprachen

  46. Von der Antike zum Mittelalter: vom Lateinischen zum Romanischen

  47. Von der Antike zum Mittelalter: vom Lateinischen zum Romanischen

  48. Von der Antike zum Mittelalter: vom Lateinischen zum Romanischen

  49. Der Grammatik-Begriff im Mittelalter • Drei große Grammatik-Epochen • Vorscholastische Grammatikkonzeption • Donatus (4. Jh.) • Priscianus (6. Jh.) • Scholastische Grammatikkonzeption • Einfluss der Aristoteles-Rezeption • Nominalistische Grammatikkonzeption • Einfluss psychologischer Kategorien

  50. Antike Tradition im Mittelalter • Die karolingische Renaissance • Als karolingische Renaissance bezeichnet man den kulturellen Aufschwung zur Zeit der frühen Karolinger, ausgehend vom kaiserlichen Hof Karls des Großen. • Anmerkung: • Der Begriff der Renaissance ist dabei umstritten, weil er das Gewicht zu stark auf das Wiederaufleben der Antike und die Säkularisierung des Denkens legt. • Man spricht daher auch treffender von der Bildungsreform Karls des Großen oder der karolingischen Erneuerung (lat. renovatio).