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"Werbung statt Wahrheit, und Ethik - wenn es profitabel ist!"

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  1. "Werbung statt Wahrheit, und Ethik - wenn es profitabel ist!" Ethisches Verhalten, Nächstenliebe in einer kranken Wirtschaftsordnung?

  2. These • Ethik und Wohlwollen sind, ganz im Gegensatz zu Behauptungen und Bemühungen gewisser Kreise,gar nicht möglich in unserer Gesellschaft!

  3. Fragestellungen • Was wollen wir als Gesellschaft wirklich? • Was bewirkt Arbeiten im Arbeitsmarkt? • Was bewirkt Wettbewerb? • Was bewirkt unsere Geldwirtschaft? • Sind Ethik, Altruismus, Mitgefühl möglich? • Wo wollen wir hin?

  4. Was wollen wir als Gesellschaft wirklich? • Sichere Versorgung durch unsere Wirtschaft • Das Ziel unserer Wirtschaft muss die sichere Versorgung mit qualitativ hochwertigen Gütern und Dienstleistungen sein – unter minimaler Verschwendung menschlicher Lebenszeit. • Echte Freiheit = maximal mögliche Freiheit • Das tun und lassen zu können, was man selbst für richtig erachtet – für alle!

  5. Fragestellungen • Was wollen wir als Gesellschaft wirklich? • Was bewirkt Arbeiten im Arbeitsmarkt? • Was bewirkt Wettbewerb? • Was bewirkt unsere Geldwirtschaft? • Sind Ethik, Altruismus, Mitgefühl möglich? • Wo wollen wir hin?

  6. Was bewirkt Arbeiten im Arbeitsmarkt? • UnglaublichesWachstum derGüter und Dienst-leistungen • Haben wir ein Zielvor Augen?

  7. Was bewirkt Arbeiten im Arbeitsmarkt? • Was bewirken …? • Beschränkte Konsumkapazität des Menschen • Gesättigte Märkte = Beschränkte Absatzmöglichkeiten • Automatisierung = Produktivitätszuwachs • Angebot und Nachfrage nach Lohnarbeit • Wettbewerb um den Arbeitsplatz • Feindschaft im Kampf ums Auskommen • Setzt Ethik, Wohlwollen, etc. auf den 2ten Platz

  8. Technologiebedingte Arbeitslosigkeit • John Maynard Keynes • ”We are being afflicted with a new disease of which some readers may not yet have heard the name, but of which they will hear a great deal in the years to come – namely ‘technological unemployment’. This means unemployment due to our discovery of means of economizing the use of labor, outrunning the pace at which we can find new uses for labor.”The General Theory of Unemployment, Interest and Money

  9. Robot catching balls Dancing Robots Violinist Robot Chockolate Packer R. Robot Playing Paddle Ball Robot Playing Air Hockey Table Tennis Playing Robot Half human half robot Braucht es menschliche Arbeit wirklich?

  10. Ist Arbeitsplätze Erhalten sinnvoll? • Welchen Sinn macht es, Arbeitsplätze als Einkommensstifter erhalten zu wollen? • Die Menschliche Kreativität schafft weniger Arbeit! • Konsummöglichkeiten sind endlich – also nimmt die Arbeit bei steigender Produktivität ab • also gibt es immer weniger Einkommen für den Faktor Arbeit. • Arbeitsplätze erhalten zu wollen ist absurd!

  11. Landwirtschaft • 1949: machines did 6% of cotton harvesting. • 1972: 100% of the cotton harvesting was done by machines. [ AGRICULTURAL ]

  12. Industrie • 1995-2002 • 31 million manufacturing job lost worldwide • 30% increase in productivity [ manufacturing ]

  13. Dienstleistungen • 2002: 82% worked in service industries • 1983 - 1993: 37% loss of human bank tellers • 2000: 90% of bank customers use ATMs • Internetbanken benötigen heute 10% der Angestellten um dieselben Kunden bedienen zu können [ service ]

  14. Trends Arbeit und Produktivität Employment Productivity

  15. Der Mensch möchte Einkommen ohne Abhängigkeit Achtung für einen Beitrag Arbeit als Mühsal reduzieren Automatisierung zur Befreiung von Arbeit Sinnstiftende Tätigkeit Zeit für Familie, Soziales, Müssiggang Erhalt einer lebenswerten Umwelt etc. Der Eigentümer möchte Produkte und Profit - ohne Mitarbeiter Mit Geld einen Job abgelten Arbeit als Unkosten reduzieren Automatisierung zur Befreiung von Unkosten Wiederholbare Prozesschritte Maximaler Output Ausbeutung des Standorts etc. Die Würde der Arbeit?

  16. Soll man Arbeitsplätze erhalten? • Sind Sie Sich bewusst? • Jede Firma muss systematisch für Knappheit sorgen, um Preise zu erhalten • Jede Firma muss Automatisieren, um am Markt bleiben und Zinsen zahlen zu können - Streichen von Arbeitsplätzen ist ein Zwang! • Jede Firma muss systematisch für minimale Lebensdauer der Produkte sorgen, um ihren Umsatz und Fortbestand zu sichern

  17. Erhalten von Lohnarbeitsplätzen ist absurd! • Es sichert kein Einkommen • Es ist unter jeder Würde • Es behindert die Befreiung von Arbeit • Es zerstört unsere Umwelt (Wachstumszwang wegen Zinszahlung)

  18. Freiheit statt Vollbeschäftigung • Deutschland könnte heute problemlos ganz Afrika mitversorgen • Würde man die heute verfügbare Automatisierung nicht künstlich zurückhalten, dann könnte man SOFORT 50% aller Arbeitsplätze streichen!Siehe: Freiheit statt Vollbeschäftigung: http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/ • Arbeitsplätze erhalten zu wollen ist absurd!

  19. Fragestellungen • Was wollen wir als Gesellschaft wirklich? • Was bewirkt Arbeiten im Arbeitsmarkt? • Was bewirkt Wettbewerb? • Was bewirkt unsere Geldwirtschaft? • Sind Ethik, Altruismus, Mitgefühl möglich? • Wo wollen wir hin?

  20. Effekt des Profitdrucks

  21. Profit und Unternehmen • Wie kann ein Unternehmen am Markt bleiben? • Kosten senken • Lohnkosten senken • Externalisierung von Kosten („andere zahlen lassen“) • Automatisieren (Kapitalintensiv, Zinsen!) • Propaganda = Werbung = Gehirnwäsche • Qualität erhöhen? Sicher nicht! • Qualität senken (versteckte Mängel, Lebensdauer) • Probleme erhalten (keine vollständigen Lösungen bauen) • Mangel hervorrufen (höhere Preise für „Bio“-Produkte)

  22. Mangel = Profit = Mangel Profit

  23. Fragestellungen • Was wollen wir als Gesellschaft wirklich? • Was bewirkt Arbeiten im Arbeitsmarkt? • Was bewirkt Wettbewerb? • Was bewirkt unsere Geldwirtschaft? • Sind Ethik, Altruismus, Mitgefühl möglich? • Wo wollen wir hin?

  24. Hohe Zinsen verlangen Einsparungen - Treppeneffekt • Zinssatz steht steht niezur Debatte („Kapital, das scheue Reh“) • Zinsanstieg verlangtRationalisierung-> neue Verschuldung-> Insolvenzen-> neuer Arbeitslosig- keitssockel-> Konjunktureinbruch • Staat hat weniger Steuernmehr Sozialkosten, neue Verschuldung

  25. Die verblüffende Un-Gleichung • Die Basis unseres „miteinander“ Wirtschaftens: • Lohn + Gewinn = Menge * Preis • gilt für jedes Unternehmen und damit die ganze Wirtschaft • es folgt: • Lohn < Menge * Preis • wie können wir also unsere Güter kaufen? • Lohn + Neuverschuldung = Menge * Preis

  26. Wer‘s nicht glaubt • Die abgeschöpften Gewinne • werden scheinbar als Kredite zur Verfügung gestellt! • 80-90% aller Kredite werden von KMUs aufgenommen • 30-42% der Preise sind Zinsen die von denjenigen (Lohnempfängern) bezahlt werden, denen zuvor die Gewinne vorenthalten wurden • Die abgeschöpften Gewinne • werden zur Aneignung von weiterem profitablem Eigentum an Boden, Liegenschaften, Maschinen verwendet • die Spirale dreht nur in eine Richtung!

  27. Umverteilung durch Zinsen in den Preisen • Der Super-GeldstaubsaugerVon den Habenichtsen zu den Eignern

  28. Wir verarmen an unseren eigenen Überschüssen! • Aus den abgeschöpften Gewinnen werden zu 90% Eigentum zur Erzielung von Zinsen und Pacht • Pro Tag werdenüber Zinsen 300 – 400 Mio Euro an die oberen 15% umverteilt – ohne Arbeit! (BRD) • 71 % aller Vermögen gehören 1 % (Schweiz!) • 51 % des Volksvermögens gehört 3.5 % (CH!)

  29. Josefspfennig-Effekt • Was würde wohl heute Jesus besitzen, wenn ihm Joseph zur Geburt einen Pfennig mit einer Verzinsung von 5 % geschenkt hätte?

  30. Weniger Lohn – dafür mehr Zinsen • Die Zunahme des Sozialproduktes kann nicht mit der Zunahme der Geldvermögen und der daraus entstehenden Zinsforderungen mithalten-> Druck auf Lohnsummen und Soziales

  31. Woher Kredite wirklich kommen • Warum Kredite nur scheinbar aus den akkumulierten Gewinnen geschöpft werden • Film: Geld als Schuldhttp://video.google.com/videoplay?docid=-2550156453790090544

  32. Fragestellungen • Was wollen wir als Gesellschaft wirklich? • Was bewirkt Arbeiten im Arbeitsmarkt? • Was bewirkt Wettbewerb? • Was bewirkt unsere Geldwirtschaft? • Sind Ethik, Altruismus, Mitgefühl möglich? • Wo wollen wir hin?

  33. Eigentum und Verteilung • Ohne Eigentum an Produktionsfaktoren gibt es kein Recht auf einen Anteil am Überschuss der Arbeit!

  34. Entstehung von Angst

  35. Fazit 1 • Wir handeln und entscheiden tagtäglich aus der Not. Wir haben Angst, weil • die Arbeit tendenziell weniger wird • die Löhne tendenziell sinken • die Preise tendenziell steigen • Wir entscheiden uns aus der Not • Rüstungsexporte zu machen um Arbeitsplätze zu erhalten • unsere Kinder zu Ausbildungen zu animieren, die diese nicht wollen oder die nicht zu ihnen passen • das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, obwohl alles gesättigt ist • die Exporte als Lösung für unsere Probleme anzusehen

  36. Fazit 2 • Eigennutz und Wettbewerb als Grundlage für sozialen Wohlstand und Frieden in der Welt zeigt sich als Irrtum. Das darauf aufbauende Geld- und Wirtschaftssystem versagt vollständig und beschert uns • Angst ums Einkommen • Zerstörung unserer Umwelt • Immer weniger Freiheit und Demokratie

  37. Fazit 3 (das echte Problem) • Wir handeln aus der Not und können uns nicht • ethisch verhalten • nicht wohlwollend und grosszügig sein • weil unsere Wirtschaft darauf beruht • andern die Früchte ihrer Arbeit zuerst weg zu nehmen, und dann • dafür Pacht und Zinsen zu verlangen • „Was in seiner Wurzel in Dornenbusch ist, wird nie Früchte tragen!“

  38. Wirkliche Freiheit • Wirkliche Freiheit bedeutet • Beschränkte Macht dem Eigentum! • REALE WAHLMÖGLICHKEITEN zu haben. • Unser Leben ist nichts als eine Dienstleistung am Markt im Wettstreit mit den Maschinen, die wir alle geschaffen haben, die uns aber nicht mehr gehören. • Mit jeder Konsumation erhöht sich das Eigentum der Wenigen, die sich damit unsere wirkliche Freiheit aneignen. • Exzessives Eigentum MACHT uns schuften

  39. Neuste Forschungsresultate • Hirnforschung (Uni Zürich, Tanja Singer) • Grosszügigkeit (Altruismus) ist im Gehirn angelegt und macht glücklich • Ökonomie (Uni Zürich, Ernst Fehr) • Die Wirtschaft fördert nur Eigennutz und macht Altruismus praktisch unmöglich • Die Folge: Das Glück in der Gesellschaft nimmt seit 50 Jahren ständig ab, während materieller und Geldüberfluss zunehmen

  40. Eine neue Wirtschaftsordnung • Eine neue Wirtschaftsordnung • erlaubt Wohlwollen und Ethik • hat maximal mögliche reale Freiheit zum erklärten Ziel • dazu müssen • Überschüsse für alle verfügbar gemacht werden • leistungslose Einkommen für alle da sein • die Ressourcen der Schweiz allen Bürgern gehören

  41. Kreativität durch echte Freiheit

  42. Wirkliche Ziele • Clean air and water and quality food • Fast, Clean Transportation • a Relevant education • The best scientifically possible health care • the end of war • personal liberty • reduced stress • reduced crime • material abundance

  43. Ansätze • Modernisieren der Demokratie mit den parlamentarischen EbenenWerte -> Kunst und Kultur -> Politik -> Wirtschaft • Eine Reform des Geldsystems beendet den Wachstumszwang • Ausschliessliche Geldschöpfung durch die Zentralbank (“Seignorage”) • Gewinnkompensation durch Geldschöpfung der Zentralbank • Verbot der Geldschöpfung durch Kredite der Privatbanken • Eine prozentual definierter Anteil am BIP als unbedingtes Grundeinkommen für alle Bürger befreit uns von der Ausbeutung. Z.B. durch • Aktienbeteiligung der Bürger an grossen privaten Unternehmen • Mehrwertsteuer • Eine angemessene Erbschaftssteuer baut Ungleichgewichte der Eigentumsmacht ab. • Oder gar: Der Verzicht auf Geld überhaupt

  44. Referenzen Bücher • Reichtum ohne Leistung, Die Feudalisierung der Schweiz, Hans Kissling, 2008: Warum es auch in der Schweiz nur abwärts gehen kann • Lernen aus der Krise – Auf dem Weg zu einer Verfassung des Kapitalismus, Philippe Mastronardi, Mario von Cranach, 2009: Bei ecos, dem Sekretariat von kontrapunkt bestellbar: http://www.ratkontrapunkt.ch/aktuell/publikationen/ • Strukturen des Aufbruchs: Von der Konkurrenzgesellschaft zur Soligargemeinschaft – Vladimir Svitak (Hrsg.), 2001 • Geldschöpfung in öffentlicher Hand, Joseph Huber, James Robertson, 2008: Wie wir heute zu Wohlstand und Stabilität für alle kommen können • Die 29 Irrtümer rund ums Geld, Helmut Creutz, 2004: Daten und Statistiken, Fakten rund ums Geldsystem • Der Nebel umd das Geld, Bernd Senf, 2005: Die Geheimnisse ums Geld und Möglichkeiten der Problemlösung • Wolfs wahnwitzige Wirtschaftslehre von Egon W. Kreutzer, 2006: Zum Kern des Problems vordringen • Mehr … http://ellupo.wordpress.com/bibliothek/ Websites und Filme • Freiheit statt Vollbeschäftigung: http://www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/ • Schweizerisches Netzwerk für sozialverantwortliche Wirtschaft: http://www.nsw-rse.ch/ • Wirtschaft für Uns: http://ellupo.wordpress.com/ • Zeitgeist-Bewegung und Filme: www.thezeitgeistmovement.com, http://www.zeitgeistmovie.com/ • Geld als Schuld: http://video.google.com/videoplay?docid=-2550156453790090544 • Mehr … http://ellupo.wordpress.com/wir-konnen-das/geldmechanik/

  45. Schlussfrage • Wie wäre es ohne Geld? Besten Dank für Euer geschätztes Interesse!