06 Ton. Vorlesung Mediengestaltung Maximilian Eibl, Medieninformatik, TU Chemnitz. Physikalische Eigenschaften von Ton. Schall. Luftdruck. Atmosphärischer Luftdruck + Δ p. Δ p (Schalldruck). Atmosphärischer Luftdruck. Zeit. Δ p (Schalldruck). Atmosphärischer Luftdruck - Δ p.
Une image / un lien ci-dessous est fourni (tel quel) pour télécharger la présentation
Politique de téléchargement : le contenu du site vous est fourni TEL QUEL pour votre information et votre usage personnel ; il ne peut être vendu, concédé sous licence ni partagé sur d’autres sites sans l’accord de son auteur.Le contenu vous est fourni TEL QUEL, pour votre information et votre usage personnel uniquement.Téléchargez la présentation en cliquant sur ce lien.Lors du téléchargement, si vous ne parvenez pas à télécharger une présentation, l’éditeur a peut-être supprimé le fichier de son serveur.Pendant le téléchargement, si vous ne parvenez pas à obtenir une présentation, le fichier a peut-être été supprimé par l’éditeur.
F I N
Plus de contenu associé
Transcription de la présentation
06 Ton Vorlesung Mediengestaltung Maximilian Eibl, Medieninformatik, TU Chemnitz
Codierung und Lokalisierung • Örtliche Codierung • unterschiedlich positionierte Neuronen signalisieren verschiedene Tonfrequenzen • Haarzellen mit unterschiedlicher Frequenzsensitivität • Zeitliche Kodierung: Unterschiedliche Tonfrequenzen werden durch unterschiedliche zeitliche Abfolge der Impulse codiert • Mischung beider Verfahren • Lokalisierung: räumliches Hören • interaurale Zeit- und Pegeldifferenz („akustischer Schatten des Kopfs“) • Weiterverarbeitung durch spezialisierte Neuronen
Lokalisation von Schallquellen • Räumliches Hören: je nach Position der Schallquelle werden rechtes und linkes Ohren von Schallwellen unterschiedlich stimuliert • Interaurale Zeitdifferenz • Unterschied der Laufzeiten einer Schallwelle zum rechten bzw. linken Ohr • Interaurale Pegeldifferenz • Unterschied der Pegeldifferenz einer Schallwelle zwischen rechtem und linkem Ohr • Ursache: „akustischer Schatten“ des Kopfes, insb. bei hochfrequenten Wellen • Spezielle Neuronen in Gehirn • Reagieren auf Laufzeit- und Pegeldifferenzen • Lokalisieren Schallquellen im Raum
Natürlichsprachliche BOF • Vorteile • sehr mächtig • kein Lernaufwand • keine Hürde für Benutzer • Nachteile • natürliche Sprachen können nicht vollständig analysiert werden • Mehrdeutigkeiten möglich • Mensch-Mensch-Kommunikation nutzt nicht nur Sprache • bei gesprochener Sprache zusätzliche technologische Hürde der Spracherkennung
Beispiele: Natürlichsprachliche BOF • Weizenbaum: ELIZA • Reimplementierung: www • natürliche Sprache als Domäne des Menschen -> soziale und emotionale Effekte • Häufige Interaktionsform in Science Fiction • gilt offensichtlich als natürlich • aktuell: • Interaktion mit Informationssystemen im Auto • Auskünfte am Telefon (Bahn, ...)
Radio: Elemente der Hörfunk-Dramaturgie • Interview • Autorentext • Originalton • Zitate • Atmosphäre • Geräusche • Musik • Moderation • Verpackungselemente
Autorentext • In Reportage, Feature, gebauter Beitrag • Oft ca. 50% der Zeit • Rahmen, Erklärung, roter Faden • Nicht nur Verbindungsglied zwischen Originaltönen
Text Lesen Hören Involviertheit Lesen ist in der Regel Hauptbeschäftigung (höhere Konzentration). Radiohören ist in der Regel Nebenbeschäftigung (geringere Konzentration). Kommunikationsart Der Leser hat nur ein Schriftbild vor sich. Der Hörer begegnet im Radio Menschen mit deren Stimme. Zeitpunkt Der Leser kann sich die Zeit aussuchen, zu der er lesen möchte. Der Hörer ist abhängig von der Sendezeit. Interaktion Der Leser kann im Text springen. Der Hörer muss warten, bis wieder etwas kommt, was sie interessiert. Aufbereitung Der Text wird vor allem durch Schrift, Satzzeichen und Aufmachung akzentuiert. Auch die optischen Hilfen müssen durch akustische ersetzt werden. Überblick Der Leser hat ständigen Überblick über den Text und dessen Gliederung. Der Hörer hat keinen ständigen Überblick über Text und Gliederung. Tempo Der Leser kann die Lesegeschwindigkeit selbst bestimmen. Der Hörer muss mit der Sprechgeschwindigkeit des Sprechers hören. Repetition Der Leser kann Nicht-Verstandenes noch einmal lesen. Der Hörer kann jedes Wort nur einmal hören.
Originaltöne • Arten von „O-Tönen“ • Statement (z.B. Redeausschnitt) • Korrespondent/Reporter vor Ort. • Erklärstück eines Redaktionskollegen • Einsatzgründe: • Veranschaulichung • Dramaturgie • Hohe Aussagekraft • Authentizität • Hervorhebung
Zitate • Stehen zwischen O-Ton und Autorentext • Von zweitem Sprecher gesprochen • Gründe: • Autor verstorben • Zeitlicher Engpass
Stille • Besinnung • Spannung • Fantasie • Entsetzen „Verpönt ist die Stille in den Programmen, die mit dem CHR-Musikformat arbeiten. Im Contemporary Hit Radio werden die Hits gespielt, die sich gerade am besten verkaufen. Jingles, Gewinnspiele, Meldungen: unter allem liegt Musik. Stille ist der natürliche Feind vieler einschlägiger Radioprogramme. Selbst die Nachrichten werden auf mit Musik unterlegte Schlagzeilen reduziert.“ Bloom-Schinnerl 2002:31
Atmosphäre • Aktustische Stimmung des Aufnahmeortes • “Farbe Radiogemäldes” • Phantasie des Hörers • Teilhabe • Vorsicht vor dem Zuviel!
Moderation • „Vermittlung“, Begleiten der Hörer durch‘s Programm • Moderatoren sind Bezugsperson • Je nach Sendungsart unterhaltsam oder informierend • Musikmoderation, An- Abmoderation • Ursprünglich nur in Magazinsendungen • In politischen Magazinen: Einstimmung auf Fachbeitrag, ohne Fakten vorwegzunehmen. • Frei gesprochen
Verpackungselemente • Jingle: Verbesserung der Marktposition • Trailer: Vorschau • Signation (Wortsendungen) / Show Opener (Begleitprogramme) • Spot: hausproduzierte Mitteilungen, 30-60 Sekunden, auch: Promos oder Sounders (ohne Text)
Journalistische Darstellungsformen: Nachrichten • Selbst beim Formatradio (!): Am wenigsten verzichtbares Hörfunksangebot Hörerbindung • Inhalte: • Fakten • Quellenangaben • Keine Meinungsäußerungen • Manuskriptsendungen, evtl. mit O-Töne
Journalistische Darstellungsformen: Nachricht • Spezialfall: Radio Report • Vor allem im Angloamerikanischen Raum; in Deutschland bei Privaten • Umfasst fast alle journalistische Formen in ihrer kürzesten Form • Wird nicht vom eigenem Sprecher gelesen, sondern vom Redakteur
Journalistische Darstellungsformen: Interview • Typen: • zur Sache (über Fakten) • zur Person • zur Meinung (Bewertung einer Situation) • Gerne als O-Ton für anderes Format verwendet • Vorteil zum gedruckten Interview: Prosodie bleibt erhalten. Kann Stimmungen aber auch Inhalt tragen: • Es wird noch eine Steuererhöhung geben. • Es wird noch eine Steuererhöhung geben. • Es wird noch eine Steuererhöhung geben. • Es wird noch eine Steuererhöhung geben.
Journalistische Darstellungsformen: Umfrage • Nicht im Soziologischen Sinne! keine repräsentative Umfrage Reihe von Einzelaussagen • Dient v.a. als Auflockerungsmodul für andere Darstellungsformen: • weckt Interesse (Teaser) • Humor durch Zusammenstellung • Wichtig: Stimmenkontrast: Männer, Frauen, Alte, Junge abwechselnd
Journalistischen Darstellungsformen: Reportage • Situationen und Ereignisse oftmals während diese stattfinden • Subjektive Darstellungsform Reporter darf Emotionen ausdrücken und wecken „Kino im Kopf“ • Die zeitliche Orientierung der Reportage: • Zeitgleich (Hochzeit der Königin XY) • Raffen • Dehnen (Torschuss) • Intermittieren (Kurze Reportagen, die ein längeres Ereignis begleiten)
Journalistische Darstellungsformen: Feature „Der englische Ausdruck ‚to feature‘ bedeutet so viel wie ‚effektvolles, wirksames Aufmachen‘. In der deutschen Sprache, wo es dafür kein entsprechendes Wort gibt, wird das ‚Feature‘ oft auch als ‚Hörbild‘ bezeichnet. Das ‚Radio-Lexikon‘ von Norbert Linke beschreibt das ‚Feature‘ als ‚journalistische Darstellungsform, bei der ein Thema ausführlich, möglichst farbig und reich an Facetten erzählend behandelt wird. Das Feature im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zeichnet sich aus durch lebhaften Einsatz von O-Tönen, Atmo, Geräuschen und Musik . Im Unterschied zum gebauten Beitrag kann das Feature bis zu 60 Minuten lang sein.‘“ www.schulen-auf-sendung.de
Gebauter Beitrag: Sprache • Erzählzeiten sind Gegenwart (Präsens) und Vergangenheit • Knappe Formulierungen, keine Schachtelsätze, maximal 20 Wörter pro Satz, aktiv, kein Nominalstil • Redundanz statt Varianz: Keine Substitutionen bei Namen (keine Synonyme) • Im Satzrhythmus variieren – oft wirken elliptische Sätze und Schlagworte packender als ausformulierte Satzkonstruktionen • Abkürzungen erklären • Szenen beschreiben und damit Bilder im Kopf des Hörers erzeugen • Signifikantes, Witziges, Außergewöhnliches schildern • Vom Detail auf das Allgemeine kommen • Vergleiche nennen • Nicht zu viele Zahlen nennen
Gebauter Beitrag: Gestaltungsmittel • An-/ Abmoderation • Redakteur/ Korrespondent • O-Ton • Musik • Sound-Effekts • Experten und Betroffene
Der gebaute Beitrag: Konstruktion • Gesamtlänge: 1:30 – 5:00 min • Einstieg • Direkt zum Thema / Ort des Geschehens • Mittelteil • Zahlen, Fakten, Meinungen, Stimmungen • Ausstieg • Anrundung, alles Wesentliche ist gesagt
Connexion au compte
Connectez-vous pour publier votre contenu sur SlideServe.