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Wir befinden uns im Jahre 1830 in der Stadt Sevilla. Sevilla war die Stadt des Flamencos und der Sevillanas. Die folgende Geschichte handelt von der Legende der Carmen, einer Frau, welche in einer Tabakfabrik arbeitete. Dieses Fabrikgebäude war sehr groß und war eines der sehr bekannten in Andalusien.
Hinter der Fabrik befand sich eine breite Straße mit Orangenbäumen. Die Sonne spiegelte sich in einem See wieder, welcher sich im Park der Fabrik befand. Auf diesem See war ein kleines Boot, in welchem eine sehr schöne Frau saß. Sie hatte lange braune Haare und braune Augen.
Sie trug den Namen Carmen. Carmen war eine sehr dominante, arrogante, egoistische und provokante Frau. Carmen träumte von einem schönen Stierkämpfer, obwohl sie einen Mann namens José hatte. Doch da an diesem Abend ein Fest auf dem großen Platz stattfinden sollte, musste sie ihren Traum unterbrechen und weiter arbeiten.
Es war Freitagnacht auf dem großen Platz von Sevilla. Die Leute, die zur Feier kamen, standen um das Lagerfeuer auf der Mitte des Platzes. Es waren viele Menschen anwesend. Alle tanzten und in der Luft lag Freude. Es war eine warme, sommerfrische Nacht.
Der Sergeant Don José war auf der Feier. Plötzlich sah er ein hübsches Mädchen. Es war eine Frau vonexotischer Schönheit. Sie trug ein flammend rotes Kleid. Sie war dunkelhäutig und hatte lange, gelockte Haare. Ihr dunkler Teint war verführerisch. Sie stand im Mittelpunkt dieser Feier und der Flamenco-Rhythmus verführte sie zum Tanzen.
Es war Carmen. Carmen beherrschte den Flamenco, und dieser war ihr ins Blut übergegangen. Don Jose beobachtete sie, doch sie wusste nichts davon. Niemals zuvor hatte er eine Frau gesehen, die mit so einer Leidenschaft Flamenco tanzte. Er näherte sich ihr und sie sah ihn.