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European Asbestos Removal Association (EARA)

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European Asbestos Removal Association (EARA)

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Presentation Transcript

  1. European Asbestos Removal Association (EARA) DCONex Schadstoff Management April 24-25, 2009 Messe Kongress Augsburg

  2. Übersicht • Einführung • Ziele • EARA • Abwrackung • Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung (Corporate Social Responsibility – CSR) WWW.EARA.NL

  3. Einführung • Diese Tagung > wichtige Initiative • Im Namen der European Asbestos Removal Association (EARA, WWW.EARA.NL) • Arnout Drop: beruflicher Hintergrund WWW.EARA.NL

  4. Ziele der Präsentation • Das Gefahrenbewusstsein im Zusammen-hang mit Asbest und anderen gesund-heitsschädlichen Materialien steigern • Für EARA als Plattform für die Sanierungsindustrie in der EU werben • Die Aufmerksamkeit auf die Vorsanierung von Schiffen als Marktlücke und auf die Frage nach der unternehme-rischen Gesellschafts-verantwortung lenken WWW.EARA.NL

  5. Die EARA früher • Gründung der EARA 1990 in Großbritannien (jedes Land verfügt über eine Stimme) • Konzentration ausschließlich auf Asbestentfernung • Von Gebäuden und Anlagen (vor Abbruch bzw. Wartung) • Begrenzte (finanzielle) Möglichkeiten > Kongresse > zunehmendes Problembewusstsein • Praxiskodex, basierend auf EU-Gesetzgebung • Kontaktpflege/Zusammenarbeit WWW.EARA.NL

  6. Die EARA heute • EARA mit Sitz in den Niederlanden, Verbands- und Unternehmensmitglieder • Konzentration weiterhin auf Asbest, aber nicht nur auf Entfernung > auch Logistik-Kette • Stärkere Lobby in Brüssel aufgrund von Entwicklungen in Gesetzgebung und Politik (risikobasierte Politik, Lissabo-Vereinbarung) • Marktentwicklung, Orientierung auf neue EU-Mitgliedstaaten • Kontaktpflege/Zusammenarbeit WWW.EARA.NL

  7. Die EARA in Zukunft • Sitz in Brüssel? • Verband oder Plattform für die europäische Sanierungsindustrie (relevante gesundheitsgefähliche Materialien) • Verbände und Unternehmen, Sanierung, Erkundung, Planungsbüros, Labors und Forschung, Logistikkette, Schulung und Ausbildung • Mehr Möglichkeiten > individueller Mehrwert für Mitglieder (e.g. Datenbank mit europäischer Gesetzgebung, auch der Einzelstaaten), Herstellung von Kontakten zwischen Mitgliedern, Lobby in Brüssel, Marktentwicklungsprojekte (Abwracken, Landwirtschaft, nachhaltige Entwicklung) WWW.EARA.NL

  8. Die EARA: Aufgaben • Übernahme von Zielen, Namen (?) und (formalen wie finanziellen) Strukturen der EARA (Statuten): Erweiterung auf Gefahrstoffe, Dachverband von Verbänden und Unternehmen, Verbandsmanagement und Projektorganisation • (Markt-)Forschung, Kontaktpflege/Zusammenarbeit, Mitglieds- und Sponsorenwerbung, Zusammenschlüsse • Lobby bei EU-Institutionen • Information&Kommunikation • Enführung der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung (Corporate Social Responsibility - CSR) als Leitprinzip für Mitglieder und deren Zulieferer WWW.EARA.NL

  9. Abwrackung • Was ist das Problem? • Was sind die Chancen? • Welche Strategie können wir entwickeln? • Schlussfolgerungen Videoclip WWW.EARA.NL

  10. Abwrackung:Was ist das Problem? • Schiffe, die am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind, werden zur Abwrackung und Verschrottung nach Indien und Bangladesch gebracht (Warum gerade dort? Niedrige Kosten / hohe Einnahmen (für den Stahl) wegen niedriger Löhne, weniger Gesetze (bzw. zurückhaltende Anwendung), Stahlbedarf in Schwellenländern, Verwendung) • Die Schiffe enthalten zahlreiche Gefahrstoffe (PCB, radioaktive Materialien, Kühlmittel (FCKW, Freon), Asbest, Blei, Quecksilber, Farben, Plastik) • Die Schiffe werden von Tausenden weitgehend ungeschützt tätigen Arbeitern mehr oder weniger “von Hand” auseinandergenommen • Arbeiter fordern “vorsanierte” Schiffe!! • Eine derartige Stilllegung von (EU-)Schiffen ist illegal! (Basel-Konvention, Europäische Abwrackverordnung, Gesetze von Einzelstaaten) WWW.EARA.NL

  11. Abwrackung: (Markt-)Chancen? • Vorsanierung von abzuwrackenden (EU-)Schiffen innerhalb der EU • Beachtung der EU-Vorschriften • Vorsanierte Schiffe können dann in Indien und Bangladesch entsorgt werden • Vor-Ort-Sanierung von abzuwrackenden Schiffen nach EU-Standards • Vorsanierung von Schiffen als Teil von Wartungs- oder Umbauarbeiten (z.B. von Ein- zu Zweihüllenschiffen) • Große Anzahl von abzuwrackenden oder zu modernisierenden Schiffen, die Anzahl wird mit zunehmendem Problembewusstsein und politischem Druck noch steigen, Entwicklung hin zum nachthaltigen Unternehmen, Konformität und Haftung • Wir als Industrie sind an diesen Chancen interessiert! WWW.EARA.NL

  12. Abwrackung: Worum geht es? • Auf einem ‘berühmten’ Schrottplatz (Alang–Bay, Indien) wurden in den Jahren 2001-2002 von 25.000 – 40.000 Arbeitern (darunter Frauen und Kinder) 264 Schiffe entsorgt. • In Bangladesch wurden im selben Jahr ca. 180-250 Schiffe abgewrackt. In späteren Jahren wurden in Indien und Bangladesch zusammen 500-800 Schiffe abgewrackt. • Beispiel: Der französische Flugzeugträger Clemenceau wurde von Indien nach Frankreich zurückgeschickt, das niederländische Schiff Otapan von der Türkei abgelehnt, das SS Rotterdam durch die ganze Welt geschickt, um dann in der EU entsorgt zu werden … WWW.EARA.NL

  13. Abwrackung: Herausforderungen (des Marktes)? • Warum sollte ein Schiffseigner sein Verhalten ändern? Dies würde für ihn zusätzliche Kosten (oder besser: einen geringeren Restwert) bedeuten, so sieht es zumindest zuerst aus > Stellung, Konkurrenz. • Aber: er weiß um die Gefahren und ist jetzt verantwortlich für die Folgen seines Handelns (moralisch, gesetzlich, finanziell). Durch ungeschütztes Arbeiten mit diesen Gefahrstoffen kommt es innerhalb von ein paar Jahren wahrscheinlich (mit Sicherheit) zu Tausenden von Todesfällen (ganz abgesehen von den enormen Umweltschäden). Daraus folgen Forderungen, Negativ-Werbung, Probleme mit der Haftplichtversicherung und bei der Kreditvergabe. • Ändert der Schiffseigner sein Verhalten nicht aus Gründen der Moral, so sollte er dies vor allem aus wirtschaftlichen Erwägungen tun. Genau dies ist die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung. • Präzedenzfall: Maersk • Verbündete: z.B. NRO-Plattform Abwracken, Greenpeace, ökologische Schiffsdocks, Schiffrecycler • Aktionäre/Teilhaber: z.B. IMO, ILO, EU, Industrie, Menschenrechtsorganisationen WWW.EARA.NL

  14. Abwrackung: Was können wir tun? • Bildung einer Lobby zur Verschärfung der Bestimmungen. Idee: anstatt die “Bösen” zu bestrafen, könnte man die “Guten” belohnen (nachhaltiger Einkauf von Seiten der Regierungen, gutes Beispiel, Regierung ist auch Teilhaber). • Kooperation mit NRO-Plattform über Abwracken • Diskussionsvorlage der EU-Kommission über bessere Schiffsentsorgung • Kapazitätserhöhung in der EU bei Umwelttechnologie (Docks, Schiffsbauer, Abwrackplätze, Ausstattung) • Konzentration auf Position der Schiffseigner: Verursacherprinzip, CSR, Haftpflicht / Versicherung • Konsultation der Anteilseigner, Rolle für die IMO • Erhöhung des Umweltschutzniveaus außerhalb der EU, dadurch Erhöhung des Niveaus für alle > EU wird wieder konkurrenzfähig • Dringende: Ausmusterung einzelhülliger Tanker führt zu mehr Schiffen, die verschrottet oder umgebaut werden müssen. • Koordination durch die EARA? WWW.EARA.NL

  15. CSR - Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung • Worum geht es? Wie funktioniert die CSR? 3Ps • Höhere Kosten? Konkurrenz? Was muss in die Preisgestaltung einfließen > nachhaltige Berechnung • Warum soll die CSR beachtet werden? (bei meinen eigenen Tätigkeiten, als Werkzeug gegenüber anderen) • Die Kraft der CSR, öffentliche Meinung / PR, Beispiele • Aktionäre, Teilhaber, Zulieferer • Riskomanagement, Haftpflicht, Versicherung, Glaubhaftigkeit • Kundennachfrage • Positive Beachtung von Seiten der Regierungen (nachhaltiges Kaufen, das stimuliert werden sollte) • Krisensicheres Konzept WWW.EARA.NL

  16. Was brauchen wir? • Verpflichtung von Seiten aller (oder der meisten) Teilhaber • Unterstrützung durch eine Körperschaft für Organisation und Koordination > EARA • Die EARA braucht daher eine starke Basis (Mitglieder) • Wen Sie Interesse haben, werden Sie Mitglied der EARA und helfen Sie und damit dabei, diesen neuen Markt für Sie zu schaffen! Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen eine gute Handelsmesse und gute Geschäfte! WWW.EARA.NL

  17. ISO 26000 - Principles, Subjects and Practices Seven principles of social responsibility 1. Accountability 2. Transparency 3. Ethical behaviour 4. Respect for and considering of stakeholder interests 5. Respect for rule of law 6. Respect for international norms 7. Respect for human rights Clause 4 Organizational governance Related actions and/or expectations . Clause 5 Recognizing social responsibility Stakeholder identification and engagement Seven core subjects Clause 6 Fair operating practices Community involvement & development The environment Labour practices Consumer issues Human rights .5 Communication on SR Implementation Clause 7 Relationship of the organization’s characteristics to SR Understanding the SR ofthe organization Selecting initiatives on SR Integrating SRthroughout the organization Communication on SR Reviewing and improving SR practices Enhancing credibility regarding SR Annex SR initiatives