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  1. Wirtschaftswachstum Bitte mit Mausklick weiter „Ich lebe gern in diesem Land – nirgends sonst gibt es ein so hohes Wirtschaftswachstum !“

  2. Wirtschaftswachstum Löse mit Hilfe der folgenden Informationen die beiliegenden Arbeitsaufgaben. Die Fortsetzung der Informationen erfolgt durch einen Klick auf die linke Maustaste Grau unterlegte Buttons wie z.B. Erklärung führen dich kurz zu weiterführenden Informationen zu einem speziellen Thema. Danach kannst du mittels des ZURÜCK Feldes wieder zu den Hauptinfos zurückkehren Sollten Fachausdrücke nicht (mehr) bekannt sein, hilft dir dein „Internet-Professor“ links oben weiter (oder Prof. Fink) Mit „ALT + TAB“ wechselst du wieder zurück weiter

  3. Wirtschaftswachstum Die Kommunalsteuer wird von den Gemeinden eingehoben. Sie beträgt 3% der Jahreslohnsumme eines Unternehmens. D.h. : Je höher die Beschäftigtenzahl und die Löhne, umso höher sind die Einnahmen der Gemeinden aus der Kommunalsteuer. ZURÜCK

  4. Wirtschaftswachstum Das erfolgreichste Programm zur Ankurbelung der Wirtschaft war in den USA der New Deal von Präsidenten Franklin D. Roosevelt zwischen 1933 und 1938 gegen die Auswirkungen der Großen Wirtschaftskrise. Das Zivile Aufbaukorps, Civilian Conservation Corps (CCC), bot staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramme für junge Männer im Rahmen einer Art paramilitärischen Arbeitsdienstes an :Tennessee Valley Authority (TVA). 1935 sprachen sich einige der Berater Roosevelts für eine massive Erhöhung der Staatsausgaben aus, die der Stärkung der privaten Nachfrage dienen sollte, selbst auf Kosten hoher Haushaltsdefizite. Fast fünf Milliarden US-Dollar, die der Kongress bewilligte, dienten der Finanzierung verschiedener Hilfsprogramme, darunter ein neues Arbeitsförderungsprogramm, für das die Nationale Arbeitsbeschaffungsbehörde Work Projects Administration (WPA) zuständig war. Daneben wurde ein groß angelegtes öffentliches Wohnungsbauprogramm ins Leben gerufen. Die Regierung gewährten Hypothekenbeihilfen für Farmer und Hausbesitzer, indem die Bundesbehörde für Wohnungswesen Kreditgarantien für Hauskäufer gab. In Österreich sollten öffentliche Aufträge wie der Bau der Groß Glockner Hochalpenstraße, der Wiener Höhenstraße, verschiedener Wasserkraftwerke (u.a. Kaprun oder Ybbs-Persenbeug) oder des kommunalen Siedlungsbaus (die Gemeinde Wien errichtete nach 1923 rund 64.000 Wohnungen) die Wirtschaft in Schwung bringen – mit mäßigem Erfolg. Der Wirtschaftsaufschwung Hitler-Deutschland war v.a. auf die erhöhten Investitionen in die Rüstungsindustrie zurückzuführen. ZURÜCK

  5. Wirtschaftswachstum Die Konjunktur im internationalen Vergleich der letzten 40 Jahre ZURÜCK

  6. Wirtschaftswachstum Nachdem die Bevölkerung und v.a. deren Bedürfnisse wachsen, steigt auch die Nachfrage nach bestimmten Gütern und Dienstleistungen. Demnach muss es ein Wachstum der Wirtschaft geben. Unter Wirtschaftswachstum versteht man den prozentualen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von Jahr zu Jahr. Dabei unterscheidet man zwischen nominellem und realem Wirtschaftswachstum

  7. Wirtschaftswachstum Beispiel: Allerdings wird der Wert verfälscht, weil es allein durch die Inflation zur Zunahme des BIP kommt. Deshalb ist nur das durch die Inflationsrate bereinigte, reale Wirtschaftswachstum aussagekräftig BIP 2007: 270,8 Mrd. €BIP 2008 : 282,2 Mrd. € Nominelles Wachstum: 4,2 % 1,8 % Reales Wachstum (z.B. 2008: 1,8%) 4,2 % 2,4 % Nominelles Wachstum Inflation

  8. Wirtschaftswachstum Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft nicht gleichmäßig, sondern, sie unterliegt Schwankungen (KONJUNKTUR), die im klassischen Modell als Wellenbewegungen dargestellt werden. Hochkonjunktur W.-aufschwung Rezession (Abschwung) 4 Phasen der Konjunktur Depression

  9. Wirtschaftswachstum Bei der Hochkonjunktur wächst die Wirtschaft stark. Bei Depression gibt es geringe Zuwachsraten bzw. Nullwachstum. Wachstumskurve Einen Rückgang des BIP gibt es in den westlichen Volkswirtschaften äußerst selten, sodass die Konjunkturkurve eigentlich so aussehen müsste: usw., usw., usw., ... W.-aufschwung Rezession Depression Hochkonjunktur Die Konjunkturkurve ist also eine terrassenförmige, mehr oder weniger steil ansteigende Kurve.

  10. Wirtschaftswachstum Konjunkturindikatoren • Um die jeweilige Lage der Wirtschaft im Konjunkturzyklus zu beurteilen, nutzen die Experten so genannte Konjunkturindikatoren: • Frühindikatoren, wie die Entwicklung von Auftragseingängen und -beständen, laufen der eigentlichen konjunkturellen Entwicklung voraus. • Präsenzindikatoren, wie der Auslastungsgrad des Kapitalstocks und die Entwicklung der Arbeitslosenquote, beschreiben die aktuelle Konjunkturlage. • Spätindikatoren, wie z.B. die Verbraucherpreise, reagieren mit einer gewissen Zeitverzögerung.

  11. Wirtschaftswachstum Bei Hochkonjunktur kann es zur Konjunkturüberhitzung mit steigender Inflation bei gleichzeitiger Sättigung des Marktes kommen. Die Nachfrage sinkt, die Lager füllen sich, der Abschwung setzt ein. Meist hat das Wirtschaftswachstum positive Auswirkungen auf andere Wirtschaftsbereiche. Diese sollen im folgenden Diagramm veranschaulicht werden. Legende: betrifft die Unternehmen betrifft den Arbeitsmarkt betrifft die öffentliche Hand (Staat, Gemeinde) weiter

  12. Unternehmer Öffentliche Hand Arbeitsmarkt Wirtschaftswachstum PRODUKTIONsteigt ERWEITERUNG,Vergrößerung WARENNACHFRAGEsteigt KONSUMsteigt NEUE ARBEITSKRÄFTE EINNAHMEN durch Mehrwertsteuer Erklärung ARBEITSLOSIGKEITsinkt EINNAHMEN durch Kommunalsteuer , Lohnsteuer AUSGABEN sinken (weniger Arbeitslosenhilfe)

  13. Wirtschaftswachstum PRODUKTIONsteigt Staatsaufträge Subventionen Weiter zu den Beispielen (Klicken) ERWEITERUNG,Vergrößerung WARENNACHFRAGEsteigt KONSUMsteigt NEUE ARBEITSKRÄFTE Zinssenkungen durch die EZB ARBEITSLOSIGKEITsinkt Bitte weiter Mögliche Eingriffe des Staates

  14. Wirtschaftswachstum Auswirkungen auf HOCHKONJUNKTUR DEPRESSION BIP hohes Wachstum geringes oder Nullwachstum UNTERNEHMEN volle AuslastungInvestitionen geringe Auftragslage,Sparkurs ARBEITSMARKT Vollbeschäftigung Arbeitslosigkeit LÖHNE steigen stagnieren NACHFRAGE groß gering PREISE steigen  Inflation geringe Inflation ZINSEN steigen sinken

  15. Wirtschaftswachstum Maßnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums: • Antizyklische Budgetpolitik: Investitionen des Staates, Öffentliche Aufträge werden vorgezogen z.B. Autobahnprojekte • Erhöhung der Investitionstätigkeit durch Senkung der Zinsen. Niedrige (Kredit-)Zinsen animieren die Unternehmen zur Aufnahme von Krediten, um Investitionen zu tätigen. Andererseits sparen die Konsumenten weniger, weil die Sparzinsen niedrig sind. Man verbraucht sein Geld lieber  höhere Ausgaben steigern die Warennachfrage  Produktion muss erhöht werden • Verbesserung der Infrastruktur, Schaffung von Industrieparks, wo alle infrastrukturellen Einrichtungen von der öffentlichen Hand (z.B. Ge- meinden) geschaffen werden. • Optimale staatliche Rahmenbedingungen, äußere und innere (Rechts-) Sicherheit

  16. Wirtschaftswachstum Maßnahmen zur Förderung des Wirtschaftswachstums: • Förderung von Grenzlandregionen in Österreich v.a. die Bezirke an der Grenze zum ehemaligen Ostblock • Bildungsoffensive: Wissen (Know how) ist der wichtigste Produktionsfaktor. Einsparungen im Bildungswesen wirken sich mittel- und langfristig negativ aus (fehlende Innovationen). • Technischer Fortschritt (neue Maschinen, orga- nisatorische Strukturen, Forschung und Entwicklung) • Entwicklung neuer Produktionen bzw. Eindringen in Marktnischen („intelligente Produkte“) • offene Exportmärkte (EU bzw. Osterweiterung, Liberalisierung des Handels, internationale Arbeitsteilung) • Forcierung der Informations- und Kommunikationstechnologien (gelten als wesentliche Antriebskräfte der so genannten New Economy)

  17. Wirtschaftswachstum Zur Konjunkturlage in Österreich Für das Jahr 2008 wurde ein Wirtschaftswachstum von 1,8 % errechnet. 2009 erwartet man aufgrund der Wirtschaftskrise ein „Negativwachstum“ von 2 % ! Jeder Zehntelprozentpunkt mehr bringt dem Staat zusätzlich 51 Millionen Euro an Steuerverlusten.

  18. Wirtschaftswachstum Die Konjunktur im internationalen Vergleich seit 1990 Zum Vergleich: die letzten 40 Jahre

  19. Wirtschaftswachstum Kritik am Wirtschaftswachstum Wirtschaftliches Wachstum gilt fast überall auf der Welt als eines der Hauptziele staatlicher Wirtschaftspolitik. Denn Wachstum, so wird argumentiert, erhöht den Lebensstandard der Bevölkerung ... ... schafft Arbeitsplätze ...

  20. Wirtschaftswachstum Kritik am Wirtschaftswachstum ... kann soziale Konflikte besser zu lösen helfen ... ... und macht es schließlich auch möglich, mehr Geld in Aufgaben wie den Umweltschutz und die Entwicklungshilfe zu investieren.

  21. Wirtschaftswachstum Kritik am Wirtschaftswachstum Allerdings gibt es auch Skeptiker: Ihre Kritik am Wachstum in den Industrieländern geht davon aus, dass der materielle Lebensstandard in diesen Staaten bereits ausreichend ist.

  22. Wirtschaftswachstum Kritik am Wirtschaftswachstum Die Produktion und der Verbrauch einer trotzdem ständig wachsenden Gütermenge verursachen demnach immer größere Umweltbelastungen und verknappen so kostbare Ressourcen.

  23. Wirtschaftswachstum Kritik am Wirtschaftswachstum Als weiteres Argument gegen das Wirtschaftswachstum in den Industrieländer führen die Kritiker an, aufgrund der hohen Arbeitsproduktivität sei Vollbeschäftigung durch Wachstum ohnehin nicht mehr zu realisieren.

  24. Wirtschaftswachstum Kritik am Wirtschaftswachstum Aus dieser Kritik ist die Forderung nach qualitativemWachstum entstanden: Wachstum soll demnach zuallererst umweltverträglich und ressourcenschonend sein (NACHHALTIGKEIT), damit wir der nachfolgende Generation keine schlechteren Lebens- und Umweltbedingungen übergeben. Technischer Fortschritt, wie zum Beispiel die Mikroelektronik, soll dafür sorgen, dass der Wert der Güter durch eine höhere Qualität zunimmt – und nicht durch den Einsatz von mehr Material. Was die sparsame Verwendung der Ressourcen angeht, rennen die Kritiker allerdings offene Türen ein, denn die Ressourcenintensität der gesamtwirtschaftlichen Produktion und des Wachstums geht schon seit Jahrzehnten immer weiter zurück.

  25. Wirtschaftswachstum Nachhaltigkeit Versuche anhand der nachfolgenden Darstellungen und Karikaturen den Begriff „Nachhaltigkeit“ zu erklären:

  26. Wirtschaftswachstum

  27. Wirtschaftswachstum ergänze durch Informationen aus dem Internet wie z.B. Nachhaltigkeit !