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Das Parfum

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5 diapositives · 2.4K Views · Oct 11, 2014

Rezeptionsgeschichte. 1985 – 2005. Das Parfum. von Patrick Süßkind. Nadine Leszczynski, Min Kim. Inhalt.

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Das Parfum
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Transcription de la présentation
  1. Rezeptionsgeschichte 1985 – 2005 Das Parfum von Patrick Süßkind Nadine Leszczynski, Min Kim

  2. Inhalt Patrick Süßkind erzählt in seinem Buch „Das Parfum“ die Geschichte eines Mörders, welcher im 18. Jahrhundert in Paris in einer Fischbude zwischen Fischabfällen geboren wird. Der Säugling wird dort nur zufällig entdeckt und überlebt bei wechselnden Ammen nachdem seine Mutter als Kindsmörderin geköpft wird. Keine dieser Ammen will Jean-Baptiste Grenouille jedoch bei sich behalten, weil dieser, so sagen die Ammen, ihn aussaugen und er vom Teufel besessen sei, da er nicht riecht wie ein Säugling sondern nach gar nichts. J.B. Grenouille jedoch beweist sich als Überlebenskünstler, da er Hunger, Kinderkrankheiten und sogar Mordversuche anderer Kinder überlebt. Er ist zwar völlig geruchlos besitzt jedoch die besondere Fähigkeit Gerüche genau und intensiv aufzunehmen und speichern. Um Wohlgerüchen besonders nahe zu kommen tötet er insgesamt 25 Mädchen und riecht sie „welk“, um aus ihren Düften das perfekte Parfum zu kreieren. Seine beiden Wünsche, der größte Parfumeur aller Zeiten zu werden und sich selbst endlich einen Eigengeruch zu verschaffen, kann Grenouille verwirklichen, doch sie werden ihm zum tödlichen Verhängnis.

  3. Biographie Patrick Süßkind • geboren am 26. März 1949 in Ambach am Starnberger See • Vater Wilhelm Emanuel Süskind: Schriftsteller, Übersetzer, Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung • 1968 bis 1974 studiert Süskind in München und Aix-en-Provence Geschichte • 1981 gelang ihm der Durchbruch als Schriftsteller mit dem Roman „Der Kontrabass“ • 1985 brachte er „Das Parfüm“ raus, sein bekanntestes Werk • 1989 gewann er den Gutenbergpreis • Heute lebt Süskind zurückgezogen in München, Paris und Montolieu (Südfrankreich)

  4. Rezeption Reaktionen auf „Das Parfum“ von damals bis heute Im Jahre 1985 erschien "Das Parfum" und wurde innerhalb kürzester Zeit ein Verkaufserfolg. Bis 1991 wurden weltweit über 7 Millionen Exemplare in über 20 Sprachen verkauft. Nicht nur die Leser waren beigeistert, sondern auch viele große Kritiker, mitunter der „Literaturpapst“ Marcel Reich-Ranicki : "Es ist schön, endlich einmal feststellen zu können: Unsere Literatur hat ein Talent mehr - und ein erstaunliches obendrein.“ Sowohl Leser als auch Kritiker waren von seinem einzigartigen Schreibstil begeistert („Ich konnte förmlich den Geruch der Gassen riechen“) Genauso gab es jedoch negative Resonanz, einige Leser waren geschockt und angewidert. Es gab jedoch kaum gleichgültige Reaktionen, entweder dieses Buch wurde geliebt oder gehasst. Positive Reaktionen überwogen jedoch deutlich.

  5. Parodie zu „Das Parfum“:„Das Soufflé“ von Dieter Heckenschütz Dieter Heckenschütz alias Patricius Sauerbier schrieb dazu 1986 eine Persiflage: "Das Soufflé. Geschichte eines Gourmands" , in welcher Canaille, welcher offensichtlich Grenouille verkörpert, auf der Suche nach den besten Zutaten für sein Soufflé ist. Ähnlich wie Grenouille muss er dabei mit den Tücken der Zeit kämpfen. Der Autor benutzt viele Anspielungen, um dem Leser Canailles Leben, in einer anspruchsvollen und lustigen Weise näher zu bringen. Dieter Heckenschütz‘ Parodie kommt gut bei den Lesern an. Oftmals sind es die Leser, denen Patrick Süßkinds „Das Parfum“ nicht gefallen hat. Jedoch kann es bei diesem Buch zu Verständnisschwierigkeiten kommen, da Heckenschütz‘ Geschichte ohne Vorkenntnisse schwer zu begreifen ist.