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BOB

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BOB

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Presentation Transcript

  1. Balanced Office Building BOB

  2. Was ist BOB ? BOB ist ein von Architekten, Tragwerksplaner und Haustechniker entwickeltes Baukonzept,das nach Kriterien der ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit durch die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus optimiert wird.

  3. Bob bietet... • vordefinierte Bauprozesse • garantierte Investitionskosten • garantierte Bauzeit • 5 Jahre garantierte Energiekosten

  4. Das PPP - Prinzippeople planet profit Alle Teilprozesse von BOB unterliegen einem einfachen Prinzip: • Energieeffizienz • Ergonomie der Arbeitsplätze • Emissionen der Baustoffe • Einsatz stofflicher Ressourcen • Wirtschaftlichkeit und Lebenszykluskosten • Bauprozess • Wiederverwertbarkeit

  5. Der BOB – Prototyp

  6. Fakten • BOB.1 spart 60% Energie für Beleuchtung durch seine Tageslichtsteuerung • BOB.1 spart 94% Energie für Kühlung gegenüber herkömmlichen Kühlmethoden • Sein Jahresendenergiebedarf für Heizen, Kühlen, Lüftung, Beleuchtung und Warmwasserbereitung beträgt 25 kWh/m²a • Seine hohe Flächeneffizienz verbraucht z.B. nur 15 m² NGF - vermietbare Fläche - pro Mitarbeiter je Geschoss

  7. Energiekonzept • Hervorragend gedämmte Gebäudehülle • Einsatz von Geothermie (Erdwärme), Betonkerntemperierung und einfacher Lüftungstechnik • tageslichtabhängige Steuerung der Beleuchtung • die Regenwassernutzung • eine anspruchsvolle Gebäudeleittechnik BOB1 braucht nur 20% der Energiekosten eines konventionellenBürogebäudes!

  8. Materialkonzept • langlebige, wartungsarme Tonfassadentafeln, die problemlos einzeln austauschbarsind • wartungsarmen Alu-Fenster mit Dreischeibenverglasung • massive Betonwände und –decken • hoher Dämmstandard

  9. Qualitätssicherung Mehrere Komponenten sichern BOB’s Qualität während der Realisierung und nach derFertigstellung: • permanente Messungen gewährleisten die Einhaltung der Zielwerte: Luftmenge und Luftströmung, Luftdichtigkeit und Luftqualität; Kunstlichtverteilung. • Ein Qualitätsmanagement mit baubegleitender Protokollierung informiert laufend über Ausführung, Kosten und Termine. • Die Wärmeverteilung auf der Außenhülle wird durch Thermographieaufnahmen beobachtet. • Durch die BUS-Technologie wird eine internetbasierte Fernüberwachung realisiert.

  10. Messkonzept Im Rahmen des Projektes Solarbau hat das Ministerium für Bildung und Forschung 25 Gebäude unter die Lupe genommen. Wärmepumpe Heizenergie  8,5 kWh/m²a Kühlenergie  2,1 kWh/m²a Lüftung 6,6 kWh/m²a Beleuchtung 9,9 kWh/m²a Durchlauferhitzer Warmwasser 0,3 kWh/m²a Aufzug 0,4 kWh/m²a +________________ Endenergie 27,8 kWh/m²a Damit ist BOB als eines der drei besten aus dem SolarbauFörderprojektmit einem Energiekosten von ca. 2,7 €/m²a oder auf den Monat umgerechnet von 22,5 Cent/m² Nutzfläche.

  11. Kurz zur “Behaglichkeit” Die Einflussfaktoren auf die Behaglichkeit sind vielfältig: • Thermische Behaglichkeit • Lufttemperatur • Strahlungstemperatur • Asymmetrie der Strahlung • Luftgeschwindigkeit • Luftfeuchte • Luftqualität • Außenluftrate • Außenluftbelastung • Luftbelastung mit CO2 durch den Menschen • Luftbelastung mit chemischen Ausdünstungen aus Möbeln, Teppich etc. • Lichtqualität • Lichtstärke • Blendung • Lichtfarbe • Kontrast • Akustik • Außenlärm • Nachhallzeit • Schallemission von Geräten • ...

  12. BOB im Rahmen des Bürogebäudevergleiches "Solarbau" als eines der behaglichsten Gebäude ab. 85 % der Nutzer waren im Heizfall und 97 % der Nutzer waren im Kühlfall sehr zufrieden.

  13. Behaglichkeit Alle Temperaturen bewegen sich beinahe unabhängig von der Außenlufttemperatur. Die Trägheit der Betonkerntemperierung macht plötzliche Wetteränderungen im Innenraum nicht spürbar.

  14. Trotz innenliegender Verschattung war die Behaglichkeit jederzeit gewährleistet... Die innenliegende Verschattung spart erhebliche Investitionskosten z.B. für eine höherwertige Verglasung oder eine außenliegende Verschattung.

  15. Die Behaglichkeit bei meßtechnisch derselben Temperatur, wie bei einem Heizkörpersystem, ist aufgrund des Strahlungsanteils deutlich höher...

  16. Luftqualität Die mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt in bob immer für frische Luft: Der Grenzwert für die Behaglichkeit(1000 ppm )wurde nie erreicht.

  17. 5 Schritte zu einem BOB • BOB ist ein fertiges Produkt insofern sind alle Schritte vorkonzipiert: Sie sagen uns, wo Ihr bob stehen soll und welche Sonderwünsche Sie an Ihr Gebäude haben und wir suchen ein passendes Grundstück • Wir kalkulieren die Investitionskosten und alle laufenden Energie-, Wartungs-, und Instandsetzungskosten und bieten Ihnen den Kauf zum Festpreis an. Weiterhin garantieren wir die Bauzeit und übernehmen für die ersten 5 Jahre die Energiekosten. • Sie lassen sich von Ihrem Steuerberater und Ihrer Bank beraten, ob eine Investition für Sie sinnvoll ist. Wenn Sie wünschen, benennen wir Ihnen geeignete Finanzierungspartner. • Nachdem die Finanzierung gesichert ist, beginnen wir mit dem Bau Ihres bob. Per Webcam können Sie jederzeit den Fortschritt der Baustelle verfolgen. Jede Bauphase wird mit Qualitätssicherungsmaßnahmen begleitet. • Sie ziehen ein und profitieren von dem integrierten Facility Management, dass Sie jedoch auch wahlweise selbst durchführen können.

  18. Bürogebäude in "Serien-Reife" PROJEKT

  19. Gebäudesteckbrief • Gesamtplanung : Balanced Office Building GmbH Hahn Helten und assozierten Architekten GmbH Vika Ingeneur GmbH Walter Ingenieurgesellschaft GmbH • Standort : Aachen • Planungs- und Ausführungszeitraum : 1/2001 – 6/2002 • Baukonstruktion : Stahlbeton – Skelettbau und tragender Fassade aus Betonfertigteilen • Nettogrundfläche : 2.151 m2 • Nettogrundfläche beheizt : 2.076m2 • Mittlere Raumhöhe : 2.70m • Bruttorauminhalt : 7.675 m3

  20. Gebäudekonzept Architektur • Viergeschossig • Kein Keller • Nord-süd orientiert • Grossflächiger Grundriss ohne Tragwände ( ermöglicht eine variable Teilung ) Tragstruktur • Stahlbeton-Skelettbau mit tragenden vorgefertigten Betonfertigteilfassaden Bauprozess • In 8 wochen Rohbau ; 9 Monaten das ganze Gebäude

  21. Heizung und Lüftung • Heizung : Eine Wärmepumpe in Verbindung mit 28 Erdsonden übernimmt die Wärmeerzeugung. Die Wärmepumpe beschickt einen Pufferspeicher über den die Betonkerntemperierung gespeist wird Die BKT ist pro Etage in zwei Regelkreise (Nord und Süd) aufgeteilt. Im Sommer wird die Wärme aus den Räumen via BKT abgeführt und über die Erdsonden an das Erdreich abgegeben. Vorteil : Energiebedarf für Kühlung und Beheizung halten sich die Waage, So schaukeln sich die Temperaturen im Erdreich im Jahresgang nicht auf. • Lüftung Frischluft wird je Etage über ein zentrales Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung zugeführt. Vorteil : Die einzelnen Anlagen können optimal betrieben und der jeweiligen Nutzungszeit angepasst werden.

  22. Heizung und Lüftung

  23. Messergebnisse

  24. Beobachtungen,Schwierigkeiten,Fehleinstellungen • Heizung • Im Jahr 2003 lag die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe bei ca 3. Die Regelung über referenzräume führte aufgrund unerwarteter Abwesenheiten oder höheren Belegungen der Referenzräumen zu einer ungleichmässigen Temperaturverteilung und unnötigen Pumpenlaufzeiten. • Ende 2004 wurde auf eine bedarfsorientierte Regelung umgestellt. • Im Jahr 2007 verbesserte sich auf 4.3 . • Lüftung • Die maximal empfohlene CO2 Konzentration am Arbeitsplatz bleibt deutlich unterschritten. • Trotz ausschliesslich innenliegender Verschattung ohne Sonnenschutzglas war in dem extrem heissen Sommer 2003 das Raumklima in Ordnung ( nach Aussagen der Nutzer ) . • Stromverbrauch • Für Beleuchtung erreicht annähernd den geplanten Wert von 10 kWh/m2a. Ursachen für den Mehrverbrauch sind dunkle Boden , weniger transparente Innenwände,Arbeitsplätze ausserhalb Fensternähe,verschattende Nebengebäude.

  25. Wirtschaftlichkeit • Investitionskosten liegen mit netto 1.125 € pro m2 unterhalb des mittleren Standards nach BKI (Baukostenindex). • Als monatliche Energiekosten wurden für • Heizung, • Kühlung, • Luftforderung, • Beleuchtung, • Warmwasserbereitung und • Aufzug 0.21 €/m2 (für das Jahr 2005) ermittelt. • Im vergleichbaren Büroneubauten liegen die zwischen 0.80 €/m2 – 1-50 €/m2 .

  26. Fazit • Das Gebäude ist im Betrieb sowohl wirtschaftlich als auch energieeffizient. • Der Primärenergiekennwert liegt mit 89kWh/m2a unterhalb des im Förderkonzept angestrebten Wertes von 100 kWh/m2a. • Die Nutzerzufriedenheit im Gebäude ist ziemlich hoch. • Man darf aber nicht vergessen , dass die heutigen Nutzer gleichzeitig Bauherren und Planer waren. Sie können Regelungsparameter kontinuierlich, ohne grosse Verantwortlichkeits-bzw . Finanzierungsstreitigkeiten und Terminabsprachen optimieren.

  27. Pinar Maktav 0427172 Idil Okyar 0427124