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  1. Übersicht • Übersicht • Autoren • Fragestellung und Zielsetzung • Annahmen und Theorie • Datenerhebungsmethoden • Auswahlmethoden • Zentrale Ergebnisse • Fazit Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  2. Kurzbiografie Horst Kern • geboren am 29. September 1940 in Wien • 1959 Abitur am Hohenstaufen-Gymnasium Göppingen • 1959-1964 Studium der Sozialwissenschaften: Hochschule für Sozialwissenschaften Wilhelsmhaven, Freie Universität Berlin, Georg-August-Universität Göttingen • 1964-1970 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen • 1971-1974 Wissenschaftlicher Rat und Professor TU Hannover • 1974-1977 Professor für Sozialwissenschaft TU Hannover • 1977-1995 Professor für Soziologie Georg-August-Universität Göttingen • 1995-1997 Vizepräsident der Georg-August-Universität Göttingen • seit 01.10.1998 Präsident der Georg-August-Universität Göttingen (Quelle: http://www.zens.uni-goettingen.de/hkern0.html) Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  3. Hauptwerke Horst Kern • Horst Kern und Michael Schumann 1970: Industriearbeit und Arbeiterbewusstsein. Eine empirische Untersuchung über den Einfluss der aktuellen technischen Entwicklung auf die industrielle Arbeit und das Arbeiterbewusstsein. Frankfurt/Main: Europäische Verlagsanstalt. • Kern, Horst 1979: Kampf um Arbeitsbedingungen: Materialien zur Humanisierung der Arbeit. Frankfurt/Main: Suhrkamp. • Kern, Horst 1982: Empirische Sozialforschung: Ursprünge, Ansätze, Entwicklungslinien. München: Beck. • Horst Kern und Michael Schumann 1984: Das Ende der Arbeitsteilung? München: Beck. Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  4. Kurzbiografie Michael Schumann • geboren am 24. Februar 1937 • Studium der Soziologie an den Universitäten Frankfurt/Main, Marburg und Göttingen • 1962-1964 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung, Frankfurt/Main • 1964-1969 Forschungsassistent am Soziologischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen • 1975-1985 Professor für Soziologie an der Universität Bremen • 1969-1997 Geschäftsführender Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI) Göttingen • seit 1997 Präsident des SOFI Göttingen (Quelle: http://www.sofi-goettingen.de/people/schumann-lebenslauf.htm) Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  5. Hauptwerke von Michael Schumann • Horst Kern und Michael Schumann 1970: Industriearbeit und Arbeiterbewusstsein. Eine empirische Untersuchung über den Einfluss der aktuellen technischen Entwicklung auf die industrielle Arbeit und das Arbeiterbewusstsein. Frankfurt/Main: Europäische Verlagsanstalt. • Horst Kern und Michael Schumann 1984: Das Ende der Arbeitsteilung? München: Beck. • Schumann, Michael / Baethge-Kinsky, Volker/ Kuhlmann, Martin / Kurz, Constanze / Neumann, Uwe 1994:Trendreport Rationalisierung - Automobilindustrie, Werkzeugmaschinenbau, Chemische Industrie. Berlin: Edition Sigma. Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  6. Fragestellung und Zielsetzung Drei Fragenkomplexe des Projektes • „Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat die technische Entwicklung in Richtung auf die Automatisierung in der deutschen Wirtschaft?“ • „Wie vollzieht sich der Prozess des technischen Wandels in den Betrieben und welche Anpassungs- und Umstellungsmaßnahmen haben sich im Hinblick auf den Einsatz der menschlichen Arbeitskraft als zweckmäßig erwiesen?“ • „Welches sind die Arbeitsbedingungen und Arbeitsanforderungen an den Arbeitsplätzen automatisierter und mechanisierter Anlagen? Welche Gesichtspunkte und Bedingungen des Arbeitseinsatzes müssen beachtet werden?“ (Quelle: Horst Kern und Michael Schumann, 1970a, S. 10) Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  7. Annahmen und Theorie I • Teil: Typische Erscheinungsformen industrieller Arbeit • Veränderungen unter dem Einfluss des technischen Wandels • Annahme: heterogene Arbeitssituationen in der industriellen Produktion • Teil: Verhältnis von technischem Wandel und Arbeiterbewusstsein • Veränderungen unter dem Einfluss des technischen Wandels • Reaktionen der Industriearbeiter auf ihre Arbeit • Einstellung der Arbeiter zur technischen Entwicklung • Annahme: heterogene Arbeitssituationen in der industriellen Produktion (Quelle: Horst Kern und Michael Schumann, 1970a, S. 22) Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  8. Annahmen und Theorie II Stellungnahme zur Marxschen Gesellschaftstheorie • Unmittelbare Beziehung zwischen Klassencharakter der Gesellschaft und den konkreten Lebensbedingungen der Arbeiter • Die Studie wendet sich nicht gegen die Klassentheorie • Veränderungen im Bereich von Produktion und Arbeit: • Kollektive Erfahrungsbasis der Arbeiterschaft im Arbeitsumfeld • Rückwirkungen der Unterschiede in der Arbeitssituation auf das Arbeiterbewusstsein (Quelle: Horst Kern und Michael Schumann, 1970a, S. 23) Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  9. Datenerhebungsmethoden I Arbeitsplatzbeobachtungen • Warum Arbeitsplatzbeobachtungen? • Ausarbeitung eines Beobachtungsleitfadens • Auswahl Einweisung und Kontrolle der Beobachter • Diskussion problematischer Fragen während der Feldarbeit • Anzahl der Beobachter wurde klein gehalten • 4 Beobachter waren an 9 Einzeluntersuchungen beteiligt • 2 Beobachter waren an 4 Einzeluntersuchungen beteiligt • 3 Beobachter waren an 2 Einzeluntersuchungen beteiligt Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  10. Datenerhebungsmethoden II Arbeiterinterviews • Ziel: Klärung zweier Problemkomplexe: Urteil von Industriearbeitern über ihre aktuelle Tätigkeit und über Arbeitsplatzveränderungen durch technische Neuerungen • Vorstellungen der Arbeiterschaft vom technischen Fortschritt und Assoziationen mit dem Begriff „Automation“ • Direkte Fragen: Erfahrung mit Technik, technischer Entwicklung • Indirekte Fragen: Abfrage von Einstellungen • Fragebogen mit offenen und geschlossenen Fragen Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  11. Auswahlmethoden • Fokus auf Industriezweige mit starken technischen Veränderungen • Zu Kontrollzwecken: Betriebe aus anderen Branchen • Die wichtigsten Grundtypen industrieller Produktionsprozesse sollten hinreichend repräsentiert werden Auswahl der Branchen mit Hilfe des Ifo Instituts (Quelle: Horst Kern und Michael Schumann, 1970a, S. 51) Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  12. Zentrale Ergebnisse • Es gibt für die Industriearbeiterschaft keine typische Arbeitssituation (Unterscheidung in 15 Typen) • Sind die Erfahrungen mit technischen Neuerungen negativ, so sind auch die Einstellungen zur Tätigkeit negativ • Sind die Erfahrungen positiv, so ist auch die Arbeitszufriedenheit hoch • Einfluss der sozialistischen Gesellschaftstheorie auf das gesellschaftliche Denken der Arbeiter geht zurück • Konsequenzen der technischen Entwicklung für die Qualifikationsansprüche und die Arbeitsautonomie Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  13. Fazit • Was macht die Arbeit zum Klassiker? • Verknüpfung objektiver Begebenheiten und subjektiver Erfahrungen • Zentrale Bedeutung für die Industriesoziologie • Kritik: • Repräsentativität der Ergebnisse Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein

  14. Literaturverzeichnis Horst Kern und Michael Schumann 1970a: Industriearbeit und Arbeiterbewusstsein. Eine empirische Untersuchung über den Einfluss der aktuellen technischen Entwicklung auf die industrielle Arbeit und das Arbeiterbewusstsein. 1. Teil. Frankfurt/Main: Europäische Verlagsanstalt. Horst Kern und Michael Schumann 1970b: Industriearbeit und Arbeiterbewusstsein. Eine empirische Untersuchung über den Einfluss der aktuellen technischen Entwicklung auf die industrielle Arbeit und das Arbeiterbewusstsein. 2. Teil Frankfurt/Main: Europäische Verlagsanstalt. http://www.sofi-goettingen.de/people/schumann-lebenslauf.htm , Abruf am 17.05.03 http://www.zens.uni-goettingen.de/hkern0.htmlWas macht die Arbeit zum Klassiker?, Abruf am: 17.05.03 Industriearbeit und Arbeiterbewußtsein