160 likes | 293 Vues
This session by Prof. Dr. Holger Schlingloff from Humboldt University and Fraunhofer FOKUS explores key aspects of model-based software development for embedded systems. Topics include expressing goals and strategies in SysML, the relationship between use cases and sequence diagrams, and modeling system architectures. Practical discussions cover modeling physical interactions, deployment concepts, and the use of Scicos for simulations. The session also addresses data and control flow modeling, modeling of oscillatory systems, and continuous regulation in system control, providing valuable insights for engineers and developers.
E N D
Modellbasierte Software-Entwicklung eingebetteter Systeme Prof. Dr. Holger Schlingloff Institut für Informatik der Humboldt Universität und Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme FOKUS
Fragerunde • Wie drückt man Ziele und Strategien in SysML aus? • Wie hängen UC und SD zusammen? • In welcher Reihenfolge erfolgt die Modellierung? • Wie modelliert man Systemarchitekturen? • Was versteht man unter Deployment? • Kennen Sie eine Methodik zur Modellierung physikalischer Zusammenhänge? • Was ist die Funktion von Events in Scicos?
Katze-und-Maus-Problem • fängt die Katze die Maus oder nicht? (trifft die Abwehrrakete das Projektil oder nicht?)
Modellierung • Differentialgleichungssystem für diese Variablen Konstante:vk, vm, xz, yz, xm(0), ym(0), xk(0), yk(0) Geschwindigkeitsvektor Mausvm2= xm2+ym2xm= xz-xm(0) , ym= yz-ym(0)dmz= sqrt(xm2+ ym2) xm/ vm= xm/ dmz,ym/vm = ym/ dmz Geschwindigkeitsvektor Katze vk2= xk2+yk2xk = xm-xk , yk = ym-yk dkm= sqrt(xk2+ yk2) xk/ vk= xk/ dkm ,yk/ vk = yk/ dkm Katze Geschwindigkeit vkPosition (xk(t),yk(t)) Ziel (xz,yz) Maus Geschw. vmPos. (xm(t),ym(t))
Datenflussmodellierung • Beispiel ist stark datenorientiert • Kontrollfluss nur zum Abbruch • Modellierung durch Datenflussdiagramm • jede „Leitung“ entspricht einer Variablen • Konstante als spezielle Variable • Integratoren • Rückkoppelungen
Abstraktion • Hauptstärke der Modellierung besteht in der Möglichkeit, Blöcke zusammenzufassen • Abstraktion von Verhalten • baumartige Navigation • Parametrisierung • Modulbibliotheken • externe Erweiterungen • Codeanbindung • Modelltransformation und –entwicklung!
Pendel • Aufstellen physikalischer Schwingungsgleichungen • Erstellen eines Simulationsmodells (Strecke/Regelung) • Simulation und Validierung des Modells • Codegenerierung
einfaches Pendel • Ansatz: Trägheitskraft = Rückstellkraft • m*s= -m*g*sin • =s/L m*s=-m*g*sin(s/L) • Anfangsbedingung (0) bzw. s(0) • Analytische Lösung meist schwierig / nicht nötig • Simulation: Auflösen nach der höchsten Ableitung • s=-g*sin(s/L) • „tu so als wenn s gegeben wäre und male ein Diagramm“ Länge L Masse m Auslenkung s
gesteuerte Systeme • Randbedingungen • von der Natur oder vom Auftraggeber vorgegeben • z.B. physikalische Beschränkungen • z.B. Altsysteme, zu beachtende Restriktionen etc. • Verantwortlichkeit des Auftraggebers • Modelliert z.B. in Scicos • Steuerfunktionalität • Abbildung von überwachten in gesteuerte Größen • i.A. mehrdeutig, relational; Definitionsbereich von Randbedingungen eingeschränkt, Wertebereich gibt zulässige Trajektorien an • Verantwortlichkeit des Systemingenieurs • Modelliert?
Zulauf Füllstandsanzeiger max min Ablauf Beispiel Wasserstand • Randbedingungen • 0 f(t) h • 0 < f(t) < h f´(t)= k1*z(t) – k2*a(t) • Steuerfunktionalität • als Klauseln f(t) min z(t) = 1f(t) max z(t) = 0 • als partielle Funktion 1 falls f(t) min z(t) = 0 falls f(t) max undef sonst • als Abbildung C ={(f(t), z(t)) | (f(t) min z(t) = 1) (f(t) max z(t) = 0)}
t Trajektorienbereiche • intendierte, erlaubte und verboten
Zulauf Füllstandsanzeiger max min Ablauf im Beispiel • Zulauf sei kontinuierlich regelbar (0 z(t) 1) • Annahme: min = max = soll • der Füllstand sollte möglichst nahe an soll gehalten werden • intendiertes Verhalten: je näher der Füllstand bei soll ist, desto mehr wird der Zulauf geschlossen • erlaubtes Verhalten: voller Zulauf bis soll erreicht wird, dann zu (oszilliert, ruiniert auf Dauer das Ventil) • verboten: max wird irgendwann überschritten und Ventil ist auf gesucht: „sanfte“ Regelung