Entwurf eingebetteter Systeme
Proseminar Technische Informatik Sommersemester 2002 Marc Halfmann. Entwurf eingebetteter Systeme. Strategien zum effizienten Systementwurf. Gliederung. Übersicht über eingebettete Systeme Was sind eingebettete Systeme Einsatzbereiche eingebetteter Systeme
Entwurf eingebetteter Systeme
E N D
Presentation Transcript
Proseminar Technische InformatikSommersemester 2002Marc Halfmann Entwurf eingebetteter Systeme Strategien zum effizienten Systementwurf
Gliederung • Übersicht über eingebettete Systeme • Was sind eingebettete Systeme • Einsatzbereiche eingebetteter Systeme • Anforderungen an eingebettete Systeme • Designstrategien • klassischer, sequentieller Ansatz • HW/SW-Co-Design • Rapid Protoyping • Emulation • SPYDER-System • Zusammenfassung
Was sind eingebettete Systeme? Definition : Unter eingebetteten Systemen versteht man ein (Mikro-) Computersystem, das in ein technisches System „eingebettet“ ist, das selbst nicht als Computer erscheint, z.B. CD-Player, Navigationssystem in PKW‘s etc.. Quelle: IDA Technische Universität Branschweig
200 150 100 50 0 Einsatzbereiche Eingebetter Systeme • Automobil • Motorkontrolle • Airbag • ABS/ASS/ESP etc. • Getriebekontrolle • Entertainment • Klimaanlage • Autotelefon • Diebstahl-sicherung • Navigation • Pers. Nutzung • Chipcard • Pieper • Handy • Entertainment • PDA • Palmtop etc. • Uhr • Büro • Telefon • Eingangskontrolle • Faxgerät • Computer • Kopierer • Laserdrucker • Farbdrucker • TV • Videoausstattung • Heimbereich • Haushaltsgeräte • Lautsprecher • Telefon • Alarmanlage • Anrufbeantworter • Faxgerät • PC • Stereo • TV • Video • Videospiele • Musikinstrumente • Rauchmelder Anzahl MICROCONTROLLER pro Person Büro Automobil Heimbereich Pers. Nutzung 1970 1980 1990 1995 2000 2005 Quelle: Prof. Rosenstiel
Anforderungen an eingebettete Systeme • Hohe Ausfallsicherheit • kurze Reaktionszeiten • vorgegebene technische Randbedingungen und Schnittstellen • niedrige Entwicklungs-/Produktionskosten • Entwurfseffizienz • geringer Leistungsverbrauch
Designstrategien • Klassischer, sequentieller Ansatz • Hardware / Software-Co-Design • Rapid Prototyping • Emulation
Partitionierung in Hard-/Software HW-Architektur Implementierung SW-Architektur Implementierung Integration & Test Klassischer Ansatz (sequentiell) Spezifikation Entwicklungs- verzögerung (design delay)
Ändern der Partitionierung HW/SW-Partitionierung Softwaresynthese Interface Hardwaresynthese System-Integration HW/SW-Co-Design Formelle Systemspezifikation
Rapid Prototyping • Schnelles Fertigen von Prototypen bereits in der Planungsphase • Verkürzung der Entwicklungszeiten • Schneller Markteintritt • Schnell in realer Einsatzumgebung
Emulation Definition: Spezialfall der Simulation, bei der das Verhalten einer Maschine durch eine andere Maschine komplett nachgebildet wird.
Anfängliche Partitionierung und Vorauswahl Stufe 1: Abschätzung Hardware Partition Stufe 2: Emulation Stufe 2: Emulation Software Partition Bestanden ? Bestanden? Nein Nein Ja Systemintegration Ja Systemtest Funktionelle Spezifikation
Anfängliche Partitionierung und Vorauswahl Stufe 1: Abschätzung Ja Systemintegration Ja Systemtest Funktionelle Spezifikation SPYDER-VIRTEX-X2 SPYDER-CORE-P2 Nein
SPYDER-System P C I Spyder-Virtex-X2E
Configuration- Flash for Standalone mode 2M x 8 86 SSRAM 256k x 32 or/and SDRAM 4M x 32 SSRAM 256k x 32 or/and SDRAM 4M x 32 Spyder-Virtex-X2E arbiter Programmable User Clock (Clock Stop & Single Step) external FPGA configuration header CPLD XC95288xl Xilinx-VirtexE- FPGA I PCI-interface XCV400or XCV1000 or XCV1000E or XCV2000E microcontroller PCI - SLOT 30 PLX-PCI9054 86 32 II BGA 560 extension header I and II high density logic analyzer connectors JTAG (Chip-Scope)
Anfängliche Partitionierung und Vorauswahl Stufe 1: Abschätzung Ja Systemintegration Ja Systemtest Funktionelle Spezifikation SPYDER-VIRTEX-X2 SPYDER-CORE-P2 Nein
Zusammenfassung • Überblick über eingebettete Systeme • verschiedene Designstrategien • Beispiel für Entwicklungsumgebung