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SW-Lebenszyklus SW-Qualitätssicherung

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SW-Lebenszyklus SW-Qualitätssicherung

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  1. SW-LebenszyklusSW-Qualitätssicherung (IV = Informationsverarbeitung)

  2. SW-LebenszyklusSW-Qualitätssicherung • In der "Projekt-Phase" stehen Qualitätskosten in üblicher Höhe von 5-10% der Entwicklungskosten Einsparungen bei der Fehlerbehebung in Höhe von ebenfalls ca. 5-10% entgegen • Qualitätskosten in Höhe von 5-10% der Entwicklungskosten führen zu Einsparungen bei den Wartungskosten ("Betriebs-Phase") von ca. 40% • Fehlerkosten = Behebungskosten + Kosten für Folgeschäden (z.B. Produktionsausfälle, Recovery-Massnahmen, Gewährleistungs-/Produkthaftung, Zinsverluste) • Fehlerursachen: • Intrapersonelle Komm.-Probleme: Stress, Müdigkeit, mangelnde Motivation • Interpersonelle Komm.-Probleme: Erklärungs- und Übermittlungsirrtümer • Komplexitätsprobleme: zu vieleInformationen gleichzeitig, parallele Abläufe • Mangelndes Problemverständnis Wie kann man diesen Ursachen entgegen wirken?

  3. SW-LebenszyklusSW-Qualitätssicherung Fehlervermeidung durch Bekämpfen der Ursachen (konstruktive QS-Massnahmen): • Prototyping (zur Verbesserung der Kommunikation) • Schulung und Ausbildung der Beteiligten (zur Verbesserung des Problemverständnisses) • Einsatz von formalen Entwicklungsmethoden (zur Verringerung der Komplexität und Verbesserung der Kommunikation) • Einsatz von Entwicklungswerkzeugen zur Unterstützung der Methoden (zur Verringerung des Aufwands) Fehlerbeseitigung (analytische QS-Massnahmen): • Formale Prüfungen (bzgl. Vollständigkeit, Konsistenz, Verständlichkeit) • Inhaltliche Prüfungen: • Review • Inspektion • Test

  4. SW-LebenszyklusSW-Qualitätssicherung • Das Qualitätsmodell legt fest, welche Qualitätsmerkmale zu erreichen sind und wie ihre Erreichung sichergestellt und nachgewiesen werden kann • Qualitätsmerkmale gemäß ISO/IEC 9126 sind (http://de.wikipedia.org/wiki/ISO/IEC_9126): • Funktionalität (functionality), mit den Teilmerkmalen Angemessenheit, Richtigkeit, Interoperabilität, Anforderungstreue, Zugriffssicherheit • Zuverlässigkeit (reliability), mit den Teilmerkmalen Reife, Fehlertoleranz, Wiederherstellbarkeit • Verwendbarkeit (usability), mit den Teilmerkmalen Verständlichkeit, Erlernbarkeit und Benutzbarkeit • Effizienz (efficiency), mit den Teilmerkmalen Zeitverhalten und Ressourcenverhalten • Pflegbarkeit (maintenance), mit den Teilmerkmalen Analysierbarkeit, Änderbarkeit, Stabilität und Testbarkeit • Portierbarkeit (portability), mit den Teilmerkmalen Anpassbarkeit, Installierbarkeit, Einhaltung von Portierbarkeitsnormen und -konventionen, und Ersetzbarkeit.

  5. SW-LebenszyklusSW-Qualitätssicherung Für jedes Qualitätsmerkmal wird folgendes (z.B. im Pflichtenheft) festgelegt: • Definition des Bewertungsmaßes: • Welches sind die messbaren Größen und Einheiten? • Definition der Erhebungsart • Mit welchen Hilfsmitteln wird gemessen? • Mit welchem Verfahren wird geprüft? • Wer misst/prüft wann und wie lange? • Definition des Erfüllungsmaßes: • Wann ist die Erfüllung des Merkmals gegeben? • Welche Grenzwerte gelten? • Welche Ausnahmen sind zulässig? • Welche Konsequenzen bestehen bei Nichterfüllung?

  6. SW-LebenszyklusSW-Qualitätssicherung Noch ein paar Informationen zu den o.g. Qualitätsmerkmalen (Q-Merkmale): • Gemäß ISO 9241-11 wird Usability wie folgt definiert: Das Ausmaß, in welchem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufrieden stellend zu erreichen. • Effizienz: Verhältnis zwischen dem erzielten Ergebnis und den eingesetzten Mitteln. (Im Unterschied zur Effektivität: Tun wir die richtigen Dinge?) • Zur Effizienz gehören • Zeitverhalten: Antwort- und Verarbeitungszeiten sowie Durchsatz bei der Funktionsausführung. • Verbrauchsverhalten: Anzahl und Dauer der benötigten Betriebmittel bei der Erfüllung der Funktionen. Ressourcenverbrauch, wie CPU-Zeit, Festplattenzugriffe usw. • Zur Verfügbarkeit (als Teil der Zuverlässigkeit) gehören als Bewertungsmaß die MTBF (mittlere Zeit zwischen zwei Fehlern) und die MTTR (mittlere Reparaturzeit). • Hinweis: Sicherheit ist Teil der Funktionalität Welche Q-Merkmale sind für den Entwickler, welche für den Benutzer interessant?

  7. SW-LebenszyklusSW-Qualitätssicherung Review • Zweck: inhaltliche, strukturierte, stichprobenhafte Gruppenprüfung besonders kritischer Projektergebnisse hinsichtlich ihrer Fehlerfreiheit (incl. Veranlassung der Fehlerbehebung) • Teilnehmer: Moderator (Protokoll, ordnungsgemäßer Ablauf), mind. 2 Inspektoren (Prüfung der Projektergebnisse), Autor (Erläuterung seiner Projektergebnisse) • Vorbereitung eines Reviews • Festlegen der Unterlagen (Projektergebnisse) und der Teilnehmer in Form von Abstimmungsgesprächen • Organisation des Treffens (incl. Einladung und Verschicken der Unterlagen) • Individuelle Vorbereitung (Durcharbeiten der Unterlagen) • Durchführung des Reviews • Feststellen der Prüffähigkeit • Vortragen der Projektergebnisse durch die Inspektoren, ggf. Erläuterungen durch die Autoren • Entscheidung der Inspektoren, wie mit dem Projektergebnis weiter verfahren wird: Freigabe bei Fehlerfreiheit (Inspektoren übernehmen Ergebnisverantwortung), Freigabe mit Auflage der Fehlerkorrektur (Normalfall), Ablehnung bei schwerwiegenden, konzeptionellen Fehlern mit Wiederholung des Reviews • Nachbereitung eines Reviews: Verteilung des Protokolls, ggf. neuer Reviewtermin, Korrektur der Fehler durch die Autoren, Überprüfung der Korrekturen durch die Inspektoren (ggf. mit Moderator)

  8. SW-LebenszyklusBeispiel:SW-Qualitätsmodell CBO=Coupling Between Object Classes LCOM=Lack of Cohesion in Methods WMC=Weighted Methods per Class